New York (USA) - Das war wohl eine Rettungsaktion in letzter Minute: In der Nähe des US-amerikanischen Naturschutzgebietes Michael Ciaiola (New York) geriet der 14 Monate alte Rüde Rudy in Gefahr, nachdem er eine Klippe hinuntergestürzt und beinahe einem Wasserfall zum Opfer gefallen war.
Gegen 9.15 Uhr (Ortszeit) erhielt die zuständige New Yorker Feuerwehr "Patterson" einen alarmierenden Anruf - der junge Polizeihund Rudy war in Not geraten. Über mehrere Meter sei die Fellnase einen Abhang hinuntergefallen und steckte nun wenige Zentimeter von einem Wasserfall entfernt in der Klemme, berichtete das Department auf Facebook.
Schnurstracks machten sich die Rettungskräfte auf den Weg in das Naturschutzgebiet - leichter gesagt als getan. "Als man sah, wie viel Schnee und Eis noch auf den Waldwegen lag und dass der Einsatzort eine Meile durch den Wald entfernt war, wurden zusätzliche Ressourcen angefordert", erklärte das Team.
Nachdem die Helfer am Tatort angekommen waren, erblickte sie den hilflosen Hund. "Der vierzehn Monate alte Rudy war etwa 4,5 Meter tief eine Klippe neben dem Quaker Brook hinuntergestürzt. Es war ein Wunder, dass er unverletzt blieb und nicht im Wasser landete", schrieben die New Yorker Einsatzkräfte.
Eine ganz besondere Gefahr ging von dem Wasserfall aus, welcher "seinen jährlichen Höchststand erreicht hatte". Die Rettungskräfte trafen einige Sicherheitsvorkehrungen - danach ging es los.
Mit äußerster Vorsicht wurde Captain Greco abgeseilt, um Rudy retten
Das "Patterson" Department entsendete einige Helfer flussabwärts, um Rudy bei einem möglichen Mitriss des Wasserfalls herausziehen zu können. "Vorsichtig wurde Captain Greco die Klippe hinuntergelassen", schrieb das Team.
Wie die New Yorker Feuerwehr berichtete, harrte Rudy über zwei Stunden auf der Zentimeter kleinen Fläche aus. "Er signalisierte, dass er bereit war, nach Hause zu gehen", fügte Patterson hinzu.
Der zuständige Captain Greco sicherte die unterkühlte Fellnase an seinem Seil und wurde mit geballter Kraft von den Rettungskräften nach oben gezogen. Wieder in Sicherheit konnte der Rüde sein Glück kaum fassen und bedankte sich mit zahlreichen Zungenküssen.
Sowohl Rudy als auch sein Besitzer seien äußerst dankbar für die enormen Anstrengungen gewesen.