Hund wird zweimal ins Tierheim zurückgegeben: Was dann passiert, hat niemand erwartet
Leavenworth (Kansas, USA) - Was für ein Pechvogel! Louie wurde im Alter von drei Monaten in einem Park in Kansas gefunden. Von dort aus kam der Hund im vergangenen Jahr ins Tierheim nach Leavenworth. Der Welpe litt dort unter großem Stress, kam mit der Situation überhaupt nicht klar. Doch das war erst der Anfang seiner Pechsträhne.
Louie bekam eine Chance von einer Familie. Doch nur 24 Stunden später gab sie ihn wieder zurück. Zum Glück bekam der Vierbeiner bald darauf eine zweite Chance.
Zum Entsetzen seiner Pfleger wiederholte sich das gleiche Schauspiel aber nur rund 24 Stunden später: Der arme Rüde wurde erneut zurückgebracht.
"Sie nannten keinen konkreten Grund, außer dass er kein gutes Match war. Ich glaube, es lag daran, dass er noch ein Welpe war, Erziehung brauchte und etwas ängstlich war", sagte eine seiner ehemaligen Betreuerinnen, Maria Torres, jetzt in einem Interview mit Newsweek.
Für Louie wurde die Situation im Tierheim danach immer unerträglicher. Eine potenzielle Pflegemutter tauchte trotz Absprache gar nicht auf. Zurück blieb ein gebrochener Hund.
Torres lernte die Fellnase erst im vergangenen Oktober kennen. "Ich ging an seinem Außenzwinger vorbei, und er lief ununterbrochen hin und her. Ich versuchte, ihn anzuleinen. Aber er hatte panische Angst vor allem", erzählte sie.
Zum Glück hatte die Tierfreundin bald darauf eine Idee.
TikTok-Video zeigt Entwicklung des Hundes
Torres drehte ein Video, das zeigte, wie Louie völlig verzweifelt in seinem Zwinger war. In dem Clip, den sie später auf TikTok postete, war sein Leid unübersehbar.
"Ich habe seine Geschichte ursprünglich geteilt, weil einen der Anblick eines gestressten Hundes im Zwinger nicht mehr loslässt", erklärte die US-Amerikanerin.
Tatsächlich traf sie mit ihrem Video einen Nerv. Allerdings dort, wo es niemand erwartet hatte: im satte neun Autostunden entfernten Colorado! Torres staunte nicht schlecht, als sich dort eine Familie extra gemeinsam hinters Steuer setzte, um dem Hund eine Chance zu geben.
"Sie waren fest entschlossen, es zu schaffen", sagte Torres dem US-Magazin. "Sie verstanden Louies Ängste und waren geduldig mit ihm", fügte sie hinzu.
Inzwischen sind einige Wochen vergangen. Louie hat sich in der Zeit prächtig entwickelt, seine Ängste sind verschwunden. Zurückgeblieben ist ein rundum zufriedener Vierbeiner, der nun wohl wirklich für immer bleiben darf.
Titelfoto: TikTok/Screenshot/fortheforgottendogs

