Denver (Colorado, USA) - Seit Mitte Mai ist sie verschwunden. Seitdem sucht Opals Frauchen, Hannah Cummins, verzweifelt nach ihr. Die Chihuahua-Windhund-Mischlingshündin wurde am 16. Mai gegen 18 Uhr zuletzt im Garten ihrer Besitzerin in Denver, Colorado, gesehen. Seitdem gibt es nur lose Indizien dafür, was mit ihr passiert sein könnte. Nach zahlreichen Postings im Netz und Plakaten in der Nachbarschaft hat Cummins kürzlich ein Video erhalten, das ihr die Sprache verschlagen hat.
Gegenüber CBS schilderte die US-Amerikanerin kürzlich den perfiden Clip. "Das Video hat mich wirklich am meisten aufgewühlt", sagte sie.
Der Grund: "Es wirkt so, als hätten sie irgendwie ein KI-Video erstellt. Aber man erkennt sofort, dass es von einer KI stammt", fügte sie erklärend hinzu.
Ganz offenbar hat sich eine oder mehrere Personen den "Spaß" gemacht, die Bilder, die von Opal im Netz zu sehen sind, für ein Fake-Video zu missbrauchen.
Auf ihren Anzeigen gibt Cummins ihre Handynummer an. So war es ein Kinderspiel, ihr das künstlich erzeugte Material zu senden. Unterdessen wächst bei der Inhaberin einer Kindertagesstätte die Angst um Opal - auch, weil ihre Kinder die Hündin schmerzlich vermissen.
Auf Facebook hat Hannah Cummins am Donnerstag mit einer neuen Suchanzeige nachgelegt
"Sie gab mir irgendwie das Gefühl: Wenn ich traurig war oder so, dann würde sie mich unterstützen", sagte die siebenjährige Layla gegenüber CBS. Das Mädchen kennt Opal schon seit ihren frühesten Kinderjahren.
Opal, die am Tag ihres Verschwindens in Cummins' Garten in der Sonne gesessen hatte, soll seitdem von einigen Nachbarn gesichtet worden sein. "Es gibt mehrere Leute, die gesagt haben, dass sie Opal gesehen haben", erzählte das Frauchen.
Demnach soll ein Obdachloser mit dem Tier unterwegs gewesen sein. Ob das alles stimmt, weiß die verzweifelte Besitzerin nicht. Sie sucht ihre geliebte Fellnase noch immer.
"Ich will einfach nur, dass sie wieder nach Hause kommt", sagte Cummins am Ende des Interviews mit CBS.