Stuttgart - Wenn es nach seinem ersten Besitzer gegangen wäre, würde Dobby gar nicht mehr leben. Doch zum Glück hat sich das Blatt für den Husky-Mischling gewendet.
Als Welpe sollte er in Bulgarien in einem Sack im Wasser ertränkt werden, berichtet das Tierheim Stuttgart von seinem tragischen Start ins Leben.
Verständlich, dass Dobby seitdem Angst vor Wasser hat.
Zunächst lief es ganz wunderbar, denn er wurde ein Familienhund in Deutschland. Doch das anfängliche Bilderbuchleben geriet aus den Fugen. Mithilfe der Polizei musste er sogar aus der Familie geholt und ins Tierheim gebracht werden. Hier hofft er auf eine weitere Chance und darauf, eine Familie oder einen Menschen zu finden, bei dem er sich wohlfühlen kann und gut behandelt wird.
Noch ist Dobby etwas durcheinander von den Ereignissen. Doch er ist sehr offen und liebt es, mit seinen Pflegern im Tierheim zu kuscheln. Allerdings hat er auch, typisch Husky, seinen eigenen Kopf und versucht, ihn durchzusetzen.
Könnt Ihr Euch vorstellen, den 2019 geborenen Rüden bei Euch aufzunehmen? Am besten wäre eine Frau, denn seit seiner Erfahrung brummt er Männer an.
Bevor Kinder im Haushalt leben, sollte der Hund Vertrauen fassen und die neue Besitzerin ihn im Griff haben.
Männer brummt Dobby an
Mit anderen Rüden versteht Dobby sich eher weniger. Hündinnen hingegen findet er gut, lässt seine Brust anschwellen und mutiert zum Macho-Hund.
Mit Katzen hat der Husky-Mischling schon zusammengelebt. Solltet Ihr eine Katze haben, lässt sich davor testen, ob die beiden sich mögen.
Dobby ist ein wunderbarer Hund, doch er muss noch etwas an seinem Hundebenehmen arbeiten. Der Vierbeiner läuft beispielsweise noch nicht so gut an der Leine. Das lässt sich mit etwas Übung problemlos in den Griff bekommen.
Wenn Ihr Interesse habt, Dobby bei Euch aufzunehmen, dann meldet Euch unter thl@stuttgart-tierheim.de und berichtet, wie Ihr Euch das Zusammenleben vorstellt. Vielleicht gibt es ein Happy End für alle.