Hund und Katze werden ausgesetzt: Als Retter sehen, was der Rüde tut, geht ihr Herz auf
Fishers (Indiana, USA) - Diese Variante wird zurzeit immer gefährlicher, im Grunde genommen sogar lebensgefährlich: Kater Jenkins und Rüde Boris wurden Anfang Juni bei sengender Hitze in Fishers im US-Bundesstaat Indiana ausgesetzt. Die ungleichen Tiere waren in einen engen Käfig gezwängt worden. Immerhin: Wer auch immer das getan hatte, hatte es sehr wahrscheinlich mit voller Absicht direkt vor dem Tierheim der "Humane Society for Hamilton County" gemacht. Als deren Mitarbeiter zu Hilfe eilten und sahen, was der Hund gerade tat, ging ihnen aber direkt das Herz auf.
"Als wir Boris, einen sechs Monate alten Welpen, und Jenkins, eine zweijährige Katze, verlassen auf unserem Parkplatz fanden, waren wir tief berührt davon, wie tapfer Boris über seinen kleinen Freund wachte", schrieb das Team Anfang Juni auf Instagram.
Auf einem Schnappschuss der Retter ist zu sehen, was sie damit meinten. Der junge Hund hatte seine rechte Vorderpfote beschützend auf seinen tierischen Freund gelegt.
"Es schien fast so, als hätte der kleine Welpe begriffen, wie gefährlich die Lage war, in der sie ausgesetzt worden waren", ergänzte das gerührte Team.
Unterdessen nutzten die Tierheim-Mitarbeiter den Vorfall, um noch einmal deutlich zu machen, wie gefährlich es in der aktuellen Hitze ist, Tiere auszusetzen – vor allem im Käfig.
Foto zeigt auf Instagram, wie Hund Boris schützend seine Pfote auf Kater Jenkins legt
"Tiere auf unserem Parkplatz auszusetzen, kann einem Todesurteil gleichkommen. Ohne Schatten, Wasser oder Versteckmöglichkeit müssen Tiere wie Jenkins und Boris womöglich stundenlang warten, bis wir sie überhaupt entdecken", warnten die Tierschützer.
Zum Glück hatten sie auch gute Nachrichten. Welpe Boris war nicht lange bei ihnen geblieben, sondern hatte schnell ein neues Zuhause gefunden. Kater Jenkins tat sich diesbezüglich etwas schwerer.
Doch das Instagram-Posting der Humane Society for Hamilton County wurde zwischenzeitlich um ein Update ergänzt.
Demnach hat es mittlerweile auch der Stubentiger gepackt. Somit haben die beiden Fellfreunde zwar jeweils ein neues Zuhause gefunden, müssen aber leider getrennte Wege gehen.
Titelfoto: Instagram/Screenshot/hamiltonhumane

