Hund verliert Lebensfreude: Niemand möchte ihn adoptieren
Fresno (USA) - Traurige Geschichte: Ein Hund aus dem Tierheim blickt verzweifelt aus seiner Zelle und wartet vergeblich auf ein neues Zuhause.
Bereits mehrere Monate lebt der kleine Apollo im Valley Animal Center, einem Tierheim in Fresno, Kalifornien, und verliert allmählich seine Lebensfreude.
Gegenüber Newsweek erzählte Jackie Gonzales, eine freiwillige Helferin, dass der Rüde gerade mal ein Jahr alt ist. "Monat für Monat sitzt er still da und sieht zu, wie die anderen Hunde weggehen, während er zurückbleibt."
"Apollo ist die Definition eines perfekten Hundes", sagte sie weiter. Apollo könne perfekt an der Leine laufen und schaut seinen Besitzer an, als wäre er seine ganze Welt. Zudem liebe er Menschen.
"In einem Zuhause würde er absolut aufblühen – er braucht nur die Chance, außerhalb eines Zwingers zu zeigen, wer er wirklich ist. Aber je länger er wartet, desto mehr zieht er sich zurück", erklärte Jackie.
Die freiwillige Helferin hielt den herzzerreißenden Hundeblick von Apollo in einem TikTok fest.
Er sollte getötet werden
Das Video zeigt Apollo in seiner Zelle hinter Gittern. Er wirkt traurig und zittert leicht - man sieht ihm den Schmerz regelrecht an.
Die Räume des Tierheims seien für die ganzen Hunde ziemlich laut und erdrückend. Das geht auch den Tieren an die Substanz.
Den Rüden begleitet ein besonderes Schicksal: Er wurde aus einer Station gerettet, die ihn einschläfern wollte.
Der Kleine "bekam eine zweite Chance im Leben – und nun wartet er erneut darauf, dass ihn jemand auswählt", hieß es. "Man kann die Angst, die Ungewissheit, die stille Traurigkeit spüren, die er empfindet, weil er Tag für Tag übersehen wird."
"Bitte lasst diesen lieben Jungen nicht in Vergessenheit geraten. Rettet Apollo, bevor das Leuchten in seinen Augen erlischt", richtete Jackie rührende Worte an die Öffentlichkeit.
Titelfoto: Bildmontage: TikTok/Screenshot/jjack.iie

