Hund verschwindet spurlos: Fünf Jahre später erhält Besitzerin Anruf, der sie sprachlos macht
Kalifornien (USA) - Es zerriss ihr das Herz: Michelle Bluestone war drei Jahre lang ein Herz und eine Seele mit ihrer Hündin Lola gewesen. Doch dann verschwand die kleine Schnauzer-Mischlings-Dame im Jahr 2021 spurlos durch eine Lücke unterm Gartenzaun ihres Zuhauses in Reseda, Kalifornien. Danach versuchte Bluestone alles, um ihre Fellnase wiederzufinden, setzte vor allem auch auf den Mikrochip. Doch nichts half: Lola blieb verschwunden. Erst fünf Jahre später klingelte das Handy der Besitzerin. Kurz darauf war sie sprachlos.
"Ich war so geschockt, ich konnte es nicht glauben", sagte die Kalifornierin jetzt in einem Interview mit dem US-TV-Sender KTLA 5. Am anderen Ende der Leitung war ein Tierheim aus Echo Park, das Lola gefunden und ihren Mikrochip ausgelesen hatte.
"Ich konnte es gar nicht fassen, dass mein Hund da sein sollte", erzählte Bluestone. Die ersten Monate nach Lolas Verschwinden seien die schlimmste Zeit ihres Lebens gewesen.
"Ich war unglaublich gestresst. Ich habe wochen- und monatelang nach ihr gesucht und überall Suchplakate aufgehängt." Die Suchanzeigen auf ihrer Facebook-Seite waren bis zuletzt weiterhin abrufbar.
Irgendwann ging Bluestone davon aus, dass Lola gestorben war. Seitdem hat sich in ihrem Leben viel verändert.
YouTube-Video zeigt herzzerreißende Geschichte von Hündin und Frauchen
Die US-Amerikanerin heiratete, zog nach Simi Valley, einer Stadt, die ebenfalls in Kalifornien liegt - und legte sich eine neue Hündin zu. Lola wird also in Zukunft mit ihrer Artgenossin Sunny auskommen müssen.
Zum Glück war die inzwischen elf Jahre alte Ausreißerin in einem recht guten Zustand, als sie gefunden wurde. Zwar hatte sie mehrere verfaulte Zähne und zu lange Krallen. Doch ansonsten ging es ihr gut.
Inzwischen ist Lola, die im Februar aufgetaucht ist, sogar wieder ganz die Alte.
Den Rest ihres Lebens wird Michelle Bluestone aber darauf achten, dass ihre Fellfreundin keine weitere Chance erhält, sich wieder davonzustehlen.
Titelfoto: Facebook/Screenshot/Michelle Bluestone

