Hunde kauerten unter Beifahrersitz: Grenzpolizisten befreien Malteser-Welpen
Von Roland Beck und Benedikt Zinsmeister
Selb - Die Polizei hat im Norden von Bayern einen illegalen Tiertransport gestoppt und zwei kleine Hunde gerettet.
Wie die Grenzpolizeiinspektion Selb mitteilte, kontrollierten die Beamten im Rahmen der vorübergehenden Grenzkontrollen am Dienstagvormittag gegen 10.45 Uhr einen rumänischen Transporter auf der Staatsstraße 2179 bei Wildenau in Oberfranken.
Bei der Durchsuchung des Wagens entdeckten die Polizisten die beiden Malteser-Welpen, die unter dem Beifahrersitz kauerten.
Der 26-Jährige am Steuer habe gegenüber den Beamten angegeben, dass er der Eigentümer der Hunde sei. Die für die Einreise zwingend erforderlichen Heimtierausweise habe er jedoch nicht vorgelegt.
Zudem seien die Welpen während der Fahrt völlig unzureichend versorgt worden: Laut Polizei führte der Fahrer weder Wasser noch Futter für die Tiere mit.
Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt des Landkreises Wunsiedel griffen die Beamten ein und stellten die kleinen Hunde sicher. Sie wurden in einem Tierheim untergebracht, wo sie nun artgerecht versorgt werden.
Gegen den 26-Jährigen wurde eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Anschließend durfte der Mann weiterfahren.
Titelfoto: Grenzpolizeiinspektion Selb
