Hunde und Katzen: Nützliche Tipps für den Besuch beim Tierarzt

München - In der Corona-Zeit hat Deutschland einen echten Haustier-Boom erlebt. Für Tier und Besitzer steht also auch unweigerlich der erste Besuch beim Tierarzt an. Oftmals ist der für alle Beteiligten mit viel Stress und Aufregung verbunden. Doch das muss nicht sein.

Der Besuch beim Tierarzt kann auch ganz entspannt ablaufen. (Symbolbild)
Der Besuch beim Tierarzt kann auch ganz entspannt ablaufen. (Symbolbild)  © Ina Fassbender/dpa-tmn

Der Tier- und Naturschutzverein Aktion Tier e. V. gibt Tipps, wie das Ganze entspannt und positiv für Hunde und Katzen gestaltet werden kann.

Vorab sollte in jedem Fall dem Tier die Gelegenheit gegeben werden, nochmal Wasser zu lassen. Bei Hunden sollte man zudem darauf achten, dass sie durch einen ausgedehnten Spaziergang ausreichend ausgelastet sind.

Sollte Dein Schützling Probleme mit dem Autofahren haben, solltest Du ihn im Vorfeld nur in Maßen füttern, um Übelkeit vorzubeugen.

Bei Katzen raten die Tierfreunde dazu, die Fellknäuel in den Tagen vor dem Besuch beim Tierarzt in einer Transportbox zu füttern, um das meist ungeliebte Transportmittel mit positiven Erlebnissen zu besetzen.

Auch Handgriffe wie das Anheben der Ohrmuschel und das Öffnen des Mauls können Besitzer vorab zu Hause üben, um den Tieren die Ängste davor zu nehmen.

"Bei einem kooperativen Tier eröffnen sich dem behandelnden Tierarzt ganz andere Möglichkeiten"

Lange Wartezeiten beim Tierarzt sollte man nach Möglichkeit vermeiden. (Symbolbild)
Lange Wartezeiten beim Tierarzt sollte man nach Möglichkeit vermeiden. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/dpa-tmn

Am Tag des Termins sollte man zudem ausreichend Zeit einplanen. Alles sollte ruhig und ohne jegliche Hektik ablaufen.

Aktion Tier e. V. rät außerdem nach Möglichkeit dazu, beim ersten Tierarztbesuch lediglich eine Untersuchung vornehmen zu lassen. So ist die Geschichte nicht sofort mit Unannehmlichkeiten wie beispielsweise einer Spritze verknüpft.

Des Weiteren wäre es wünschenswert, lange Wartezeiten in der Praxis zu vermeiden, um das Stress-Level für das Tier so gering wie möglich zu halten.

Streicheleinheiten und das ein oder andere Leckerli während der Untersuchung sind natürlich ebenfalls hilfreich.

"Hinterlässt dieser erste Tierarztbesuch beim Tier einen positiven Eindruck, wird es auch in Zukunft bereitwillig zum Tierarzt gehen", erklärt Frau Dr. Hölscher, Tierärztin von Aktion Tier e. V.

"Bei einem kooperativen Tier eröffnen sich dem behandelnden Tierarzt ganz andere Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie, als bei einem Tier, das sich widersetzt, sehr ängstlich oder gar aggressiv ist."

Titelfoto: Ina Fassbender/dpa-tmn

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