München - Der kastrierte Mischling Ichiko wurde wegen Überforderung im Münchner Tierheim abgegeben. Findet er nun sein Happy End?
Ichiko wurde im März 2024 geboren. Er ist ein sehr sensibler und unsicherer Junghund, der sich nach einer sicheren Führung sehnt.
Wird er bedrängt, kann Ichiko auch nach vorne gehen. Im Umgang mit Ressourcen ist ebenfalls erhöhte Aufmerksamkeit notwendig, berichtet das Tierheim.
Da er sehr deutlich über seine Körpersprache kommuniziert, sucht Ichiko Menschen, die in der Lage sind, seine Signale zu lesen. "Wird er ernst genommen und nicht überfordert, zeigt er sich verspielt, lernwillig und sportlich", so seine Pfleger.
Er würde sich für den Hundesport eignen, sofern dieser strukturiert und stressarm abläuft. Menschen, die Erfahrung im Umgang mit Hunden haben und sensibel mit ihm arbeiten können, wären die perfekten Partner für den Hund.
Ruhe und Geduld sind entscheidend, um Vertrauen zu Ichiko aufzubauen.
Tierheim München: Hund hofft auf souveräne Halter mit Erfahrung
Mit Artgenossen ist er grundsätzlich verträglich, tritt dabei jedoch oft frech, distanzlos und sozial noch unreif auf, beobachten seine Pfleger. Auch hier ist eine souveräne Anleitung wichtig.
Der Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass Haustiere und Besitzer zusammenpassen. Zuletzt sah sich das Münchner Tierheim unter Rechtfertigungsdruck, nachdem Interessenten sich beschwert hatten, keine Tiere vermittelt zu bekommen. Dabei geht es den Tierschützern immer darum, das "richtige" und eben nicht "irgendein" Zuhause für ihre Schützlinge zu finden. "Maßgeblich ist stets die individuelle Passung zwischen Tier und Mensch", betont der Tierschutz.
Neben der fachlichen Expertise fließt auch die persönliche Erfahrung der Pfleger mit dem Tier ein. "Ziel ist es, dauerhafte und stabile Mensch-Tier-Beziehungen zu ermöglichen und weitere Brüche im Lebenslauf eines Tieres zu vermeiden", erklärt das Tierheim.
Bist Du Ichikos große Chance auf ein neues Leben? Dann melde Dich unter der Telefonnummer 089/921000260 im Hundehaus 1.