Kleiner Hund hat nur einen Wunsch, doch es gibt ein gewaltiges Problem

Frankfurt am Main - Hundemann Mailo verschlug es ziemlich plötzlich in die Hallen des Tierschutzvereins Frankfurt am Main und Umgebung, wo er auf einen baldigen Umzug in ein neues dauerhaftes Zuhause hofft. Potenzielle Interessenten könnten ihm dabei noch einen ganz besonderen Wunsch erfüllen.

Am liebsten würde Balonka-Rüde Mailo (r.) mit seinem Hundekumpel Chiko an neue Besitzer vermittelt werden.
Am liebsten würde Balonka-Rüde Mailo (r.) mit seinem Hundekumpel Chiko an neue Besitzer vermittelt werden.  © Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e.V.

Mailo ist ein bald sieben Jahre alter Balonka-Rüde, der bislang noch nicht kastriert wurde. Mitte September kam der kleine Zottelkopf ins Frankfurter Tierasyl, weil er aufgrund einer Zuchtauflösung aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wurde.

Doch dieser Umstand scheint seinem liebevollen Wesen nicht geschadet zu haben. Denn wie die Verantwortlichen bislang über ihn berichten konnten, zeigte er sich als wahrhaft liebevoller Vierbeiner, der vor allem mit Artgenossen keine großen Anlaufschwierigkeiten zu haben scheint.

Besonders ein anderer Hund im Tierheim hat es Mailo ganz besonders angetan. In Chihuahua Chiko hat die kleine Fellnase bereits zu Zuchtzeiten einen besten Freund gefunden, mit dem er im allerbesten Fall gerne zusammen in ein neues Zuhause abgegeben werden würde. Ein Muss für eine Adoption von Mailo sei dies laut den Betreuern jedoch nicht.

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Ein recht schwerwiegendes Probleme gebe es aber dann doch: Denn trotz seines fortgeschrittenen Alters scheint Mailo noch immer nicht vollends stubenrein zu sein, was man ihm aber wohl noch immer recht problemlos antrainieren könne.

Darüber hinaus sei der kinderliebe Hund, für den auch Katzen kein Problem darzustellen scheinen, noch nie in einem Auto mitgefahren. Den ersten Eindrücken zufolge sei eine Vermittlung von Mailo auch an Hundeanfänger problemlos möglich.

Gemeinsame Vermittlung mit Hundekumpel Chiko wäre für Balonka-Rüde Mailo das Größte

Mailo kam aufgrund der Auflösung eines Zuchtbetriebs ins Frankfurter Tierheim.
Mailo kam aufgrund der Auflösung eines Zuchtbetriebs ins Frankfurter Tierheim.  © Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e.V.

Die Verantwortlichen des Tierschutzvereins Frankfurt am Main haben die Hoffnung, dass Mailo schon möglichst bald wieder seinen Standort wechseln darf. Diesmal soll es aber ein endgültiger Umzug sein, der ihm all das gibt, was er für ein glückliches und erfülltes Leben braucht.

Wer meint, dass er dem Balonka-Rüden all das bieten kann - und im Idealfall noch Kumpel Chiko adoptieren kann -, der sollte sich umgehend mit den Tierbetreuern in Verbindung setzen!

Möglich ist das telefonisch unter den Rufnummern 069/423005 und 069/423006 oder mithilfe des Kontaktformulars.

Titelfoto: Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e.V.

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