Hamburg - Der Schäferhund-Mischling ist schon das vierte Mal im Hamburger Tierheim gelandet. Jetzt hofft der Hund auf ein Happy End.
Den Hundeblick beherrscht Max in Perfektion, und dennoch führt sein Weg immer wieder zurück zu den Tierschützern in der Hamburger Süderstraße.
Das hat verschiedene Gründe: einerseits, weil es immer wieder zu Problemen mit dem Mischling kam, andererseits weil die Besitzer die behördlichen Auflagen nicht berücksichtigt haben.
In dem mit 60 Zentimetern Schulterhöhe und 35 Kilogramm Gewicht recht eindrucksvollen Tier steckt jede Menge Temperament.
Außerdem nimmt Max seine Aufgaben zuweilen zu ernst. Insbesondere dann, wenn es darum geht, seine Familie und sich selbst zu beschützen.
Daher hoffen die Pfleger auf Halter, die körperlich sowie mental stabil sind. Dem Rüden muss Ruhe und Gelassenheit beigebracht werden, was nur funktioniert, wenn der Halter selbst Ruhe ausstrahlt.
Mit einigen seiner Artgenossen kommt die Fellnase gut aus. Dadurch kann er im Tierheim zeitweise auch in einer Hundegruppe leben.
Max braucht klare Grenzen
Max hat ein gutes Gespür für Menschen und andere Hunde. Er weiß daher sehr genau, was er mit ihnen anstellen kann.
Daher sollte der zukünftige Halter klare Grenzen setzen und diese auch konsequent vertreten. Wenn der Mischling lernt, wo die Grenzen sind, akzeptiert er sie auch und wird zu einem etwas mürrischen, aber absolut loyalen Begleiter.
Leider kam es wiederholt zu Beißvorfällen, weshalb dem Vierbeiner eine Maulkorb- und Leinenpflicht auferlegt wurde. Bei Spaziergängen trägt Max den Maulkorb aber ohne Probleme. Einen Wesenstest hat der Rüde bereits bestanden.
Wer Max ein Für-immer-Zuhause schenken möchte, findet unter hamburger-tierschutzverein.de einen detaillierten Steckbrief und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.
Da der Rüde schon so lange auf eine Familie wartet, würden sich die Pfleger auch über Menschen freuen, die eine Patenschaft für die Fellnase übernehmen.