Nach Liebes-Aus ihrer Besitzer: Schweizer Schäferhündin Nanouk wünscht sich endlich wieder Geborgenheit
Hamburg - Manchmal verändert ein einziger Schicksalsschlag ein ganzes Hundeleben. Genau das ist der Schweizer Schäferhündin Nanouk passiert. Die dreijährige Fellnase lebt seit dem Juli im Hamburger Franziskus-Tierheim, nachdem sie infolge einer Trennung ihrer bisherigen Besitzer ihr Zuhause verloren hat.
Jetzt hofft die Vierbeinerin auf Menschen, die ihr wieder Sicherheit und Geborgenheit schenken.
Nanouk überzeugt mit ihrem besonders liebevollen Wesen, heißt es auf der Website des Tierheims. Menschen begegnet sie freundlich, sucht ihre Nähe und genießt jede Streicheleinheit.
Auch mit Hunden versteht sie sich gut und könnte problemlos mit einem anderen Vierbeiner zusammenleben. Fremden gegenüber zeigt sie sich anfangs zwar etwas zurückhaltend, fasst aber schnell Vertrauen.
Trotz ihrer offenen Art braucht Nanouk allerdings vor allem eines: Ruhe. Zwar kennt sie den Umgang mit Kindern, doch ihr neues Zuhause sollte möglichst kinderfrei sowie ohne Hektik und Trubel sein.
Statt Action und Aufregung wünscht sich die sensible Hündin entspannte Spaziergänge, gemeinsame Zeit mit ihren Besitzern und ruhige Beschäftigungen.
Tierheim Hamburg: Schweizer Schäferhündin Nanouk hat einen angeborenen Herzfehler
Doch das Schicksal meint es nicht gut mit der Hündin: Hinzu kommt, dass bei einem Herzultraschall ein angeborener Herzfehler festgestellt wurde. Deshalb bekommt Nanouk einmal täglich Medikamente. Auf anstrengende Aktivitäten wie Hundesport oder das Laufen am Fahrrad muss sie deshalb verzichten. Mit der richtigen medizinischen Begleitung und einem ruhigen Alltag kann sie jedoch ein glückliches Leben führen.
Für Nanouk werden deshalb liebevolle Menschen gesucht, die ihr Stabilität geben, ihre gesundheitlichen Bedürfnisse zuverlässig im Blick behalten und ihr die Chance auf einen echten Neuanfang schenken.
Wer der Schäferhündin ein Zuhause bieten möchte, kann sie während der Vermittlungszeiten persönlich im Tierheim kennenlernen oder sich per E-Mail an [email protected] wenden.
Titelfoto: Franziskus-Tierheim Hamburg
