Pinscher-Mix Atze wird manchmal aggro: Dabei ist er in echt ganz anders
Berlin - Manchmal hat Pinscher-Mix Atze (9) seine fünf Minuten. Doch in Wahrheit ist der Hund ein freundliches Kerlchen.
Atze lebt seit einem Jahr im Berliner Tierheim, weil sich sein Vorbesitzer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihn kümmern konnte.
Jetzt wartet der kleine Rüde dort auf Menschen, die verstehen, dass seine "Aggro-Momente" kein böser Wille sind, sondern Ausdruck von Unsicherheit.
Für den sensiblen Hund war der Verlust seines früheren Zuhauses ein harter Bruch. Umso wichtiger wäre es für Atze, ein neues Heim zu finden, in dem er wieder Vertrauen lernen kann.
Im Herzen ist Atze ein liebenswerter Geselle. Doch wenn ihn etwas verunsichert – etwa beim Hochheben, Anziehen des Halsbands oder bei plötzlichen Bewegungen – reagiert er mit Angst und Abwehr.
Statt Rückzug kommt dann das Pinscher-Temperament durch: kläffen, schnappen, schnell aus der Situation heraus.
Hund aus Berliner Tierheim braucht feste Abläufe und Routinen
Was Atze braucht, sind daher klare Routinen, behutsame Annäherung und Training über positive Bestärkung. Doch mit ruhiger Führung und Geduld, wird er bestimmt schnell lernen, sich nicht so schnell aufzuregen und zu entspannen.
Dann legt sich sicher auch die Bellfreudigkeit, die der Mischling noch an den Tag legt.
In einem ruhigen, hundeerfahrenen Zuhause ohne Kinder – mit festen Abläufen und Menschen, die seine Körpersprache verstehen – will Atze endlich zeigen, wie viel Liebe in ihm steckt.
Du willst Atze kennenlernen? Dann fülle das Anfrageformular auf der Website des Berliner Tierheims aus.
Titelfoto: Tierheim Berlin

