Richmond (Virginia, USA) - Sie kamen, obwohl sie selbst nicht daran glaubten: Die Tierschützer der "Richmond Animal Care & Control" (ACC) aus Virginia waren vor wenigen Tagen angerufen worden, weil jemand einen ausgesetzten Hund in einem Briefkasten gesehen hatte. Als sie vor Ort die richtige Stelle entdeckt hatten, trauten sie ihren Augen nicht.
"Wir dachten, der Anruf sei ein Witz", sagte Christie Peters, Leiterin der ACC, jetzt in einem Gespräch mit The Dodo. "So etwas konnte doch gar nicht sein", fügte sie hinzu.
Doch, es konnte. Mit offenen Mündern stand das Team vor der Mailbox, in der eine Tasche stand, in der wiederum der kleine Hund kauerte. Peters erklärte, dass sie und ihre Kollegen "Unglauben und Wut angesichts einer solch unfassbar grausamen Tat" empfunden hätten.
Natürlich stellten sie die Besitzer des Briefkastens zur Rede. Doch diese entpuppten sich als nette, kooperative Menschen heraus, die den Hund nicht kannten - und nicht wussten, wer ihren Briefkasten missbraucht hatte.
Bei der Fellnase handelte es sich um eine einjährige Yorkshire-Terrier-Mischlings-Hündin. Aber wem gehörte sie?
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Das will die ACC nun herausfinden, um den Täter zur Rede zu stellen. Bislang konnte aber noch kein Durchbruch erzielt werden. Unterdessen hat sich die kleine Terrier-Dame gut erholt. Sie sei lieb und verschmust, so Peters. Zudem gebe ihr das Team im Alltag ganz viel Liebe.
Wie genau es jetzt weitergeht, bleibt allerdings abzuwarten. Die Hündin muss noch warten, bis sie offiziell für die Vermittlung freigegeben wird.
Peters ist zunächst aber erstmal froh, dass alles gut gegangen ist. "Wir sind so dankbar, dass uns jemand angerufen hat, um zu helfen", sagte sie.
Abschließend fügte die US-Amerikanerin hinzu: "Unser Team ist für alle ungewollten, ausgesetzten Tiere in Richmond da. Wir sind dankbar, dass wir diesem Tier helfen konnten."