Rüpel-Mischling begeht schlimmen Fehler: Wer gibt Hund King noch eine Chance?

Leipzig - Beißt ein Hund einmal zu, kann das schwerwiegende Konsequenzen für ihn haben: Im Fall des fünfjährigen King wurde ein anderer Vierbeiner verletzt, der Mischling kam daraufhin ins Leipziger Tierheim. Weil er einige Baustellen mitbringt, ist es nicht leicht, ein Zuhause für ihn zu finden.

Gegenüber Menschen ist King (5) durchaus freundlich, kann aber nicht immer seine Impulse unter Kontrolle halten.  © Tierheim Leipzig

Der eigentlich freundliche Rüde zeigt sich oft stürmisch und temperamentvoll, sei dabei aber eben teilweise auch rüpelhaft und distanzlos, schreiben die Tierschützer in einem Instagram-Beitrag.

Ins Tierheim sei er gekommen, weil ein anderer Hund bei einem Beißvorfall schwerer verletzt worden sei. Das und seine Rassemischung hatten außerdem zur Folge, dass King "als vermutet gefährlich eingeordnet" wurde und sich nicht ohne Leine und Maulkorb in der Öffentlichkeit bewegen darf.

Dennoch lebe er in der Einrichtung derzeit mit einer Hündin zusammen und das funktioniert gut. Doch auch da rempelt er wohl viel. "Deswegen sollte er nicht mit zarten Gemütern vergesellschaftet werden", so die Verantwortlichen des Tierheims.

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Mit anderen Rüden hat er es ebenfalls nicht so. Hinzu komme, dass der Mischling offenbar zu einem "Balljunkie" erzogen wurde. Das sei aber so extrem, dass nicht nur Bälle herhalten müssen, sondern eben auch andere Gegenstände, die er gerade so findet - und sie auch nicht mehr loslässt.

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Kinder im Haushalt sind ein No-Go!

Neben einer Leine muss der Rüde in der Öffentlichkeit auch immer einen Maulkorb tragen.  © Tierheim Leipzig

"Er steigert sich regelrecht in die Situationen hinein und ist dann kaum mehr ansprechbar", warnen die Tierschützer, darauf sollten sich mögliche Interessenten einstellen. Diese sollten sich der großen Verantwortung absolut bewusst sein, die King mit sich bringt.

Im Haushalt sollten sich außerdem keine Kinder befinden, weil der Rüde eben stark auf Bewegungen und Spielzeuge reagiert. Gegebenenfalls wären Jugendliche denkbar, die in der Lage sind, vernünftig und angemessen mit King umzugehen.

Wenn sich neue Halter finden, haben diese circa ein halbes Jahr Zeit, um mit King zu trainieren. Denn dann findet ein erneuter Wesenstest statt, bei dem sich entscheidet, ob er dauerhaft einen Maulkorb tragen muss.

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Für ihn spricht hier, dass er gegenüber Menschen sehr offen ist und schon toll mitarbeitet, solange keine ablenkenden Faktoren eine Rolle spielen. "Für engagierte Hundemenschen kann King ein wirklich toller Begleiter werden."

Wer ernsthaftes Interesse hat, kann in einem persönlichen Gespräch mehr über King erfahren. Kontaktiert das Tierheim am besten per E-Mail an info@tierheim-leipzig.de und schildert, wie er bei Euch leben würde. Vergesst nicht, eine Telefonnummer anzugeben, dann meldet sich jemand bei Euch.

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