Schäferhund bewacht plötzlich Misthaufen: Was Frauchen dort findet, bringt ihr Herz zum Hüpfen
Tiverton (USA) - Eine Bauernhofbesitzerin war mehr als verwundert, als sie ihren Schäferhund ständig am Misthaufen liegen sah. Cady, die zusammen mit ihrem Mann einen Hof in Tiverton bewirtschaftet, erinnert sich auf Instagram an die wundersame Begegnung, die an einem eher unromantischen Ort geschah.
"Letztes Jahr, als ich gerade Dahlien pflanzte, bemerkte ich, dass unser Schäferhund am Komposthaufen lag – was für ihn eigentlich sehr untypisch war", schreibt die US-Amerikanerin in ihrem Instagram-Beitrag. Lange musste sie nicht nach dem Grund für das ungewöhnliche Verhalten ihres Vierbeiners suchen:
Hund Cooper hatte am Misthaufen einen Wurf Babykatzen entdeckt. Da weit und breit keine Spur von ihrer Mutter war, entschloss sich Cady, die Jungen in die Sicherheit ihres Entenhauses im Garten zu bringen. Fortan übernahm sie die Rolle der Katzenmama und zog die Kätzchen mit einer Flasche auf. "Natürlich mit Coopers Hilfe", ergänzt sie.
Der Schäferhund beeindruckte sie zutiefst: "Er hielt stets Wache vor ihrem Häuschen, war immer an ihrer Seite", erinnert sich sein Frauchen.
Deutscher Schäferhund kümmert sich rührend um verwaiste Babykatzen
Da Cady nicht alle Waisenkinder weggab und manche von ihnen auf dem Hof bleiben durften, konnte Cooper Monate später erneut seine Qualitäten als lieber Onkel beweisen.
Katze Charlie gebar etwa ein Jahr nach ihrer Rettung fünf Babys. "Nun sieht er auch diesen Kleinen beim Heranwachsen zu und beschützt sie voller Stolz", schreibt die Hofbesitzerin. Die Mutterkatze genieße die Unterstützung des Hundes sehr und fühle sich in seiner Nähe "absolut sicher", meint Cady.
Nachdem ihr Beitrag auf Instagram nicht nur positives Feedback erhalten hatte, sah sich die US-Amerikanerin gezwungen, einiges klarzustellen: So sei es unter den Katzengeschwistern nicht zu Inzucht gekommen. Auch die erneute Geburt von Kätzchen sei nicht versehentlich geschehen, sondern bewusst zugelassen worden.
"Wir leben auf einem Blumenhof und hatten in unserem Gewächshaus mit einem ernsthaften Mäuseproblem zu kämpfen, weswegen wir in diesem Jahr Setzlinge im Wert von mehreren Hundert Dollar verloren haben", so Cady. "Wir haben uns ganz bewusst Kätzchen gewünscht; sie werden bestens versorgt – als vollwertige Mitglieder unserer 'Hof-Familie' und als fleißige Helfer auf dem Grundstück."
Viele User hatten zuvor kritisiert, dass sich die Katzen unkontrolliert vermehren konnten und gefordert, alle weiblichen Exemplare kastrieren zu lassen.
Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Instagram/homegrown_blooms_
