Hamburg - Gibt es für ihn noch ein Happy End? Schäferhund-Mischling Arthus sitzt schon seit mehr als vier Jahren in Hamburg im Tierheim. Alt werden will der Vierbeiner dort aber nicht.
Der acht Jahre alte Rüde kam am 26. Januar 2022 ins Tierheim an der Süderstraße, wie der Hamburger Tierschutzverein auf seiner Website schreibt. Zuvor hatte er ein Dasein als Kettenhund gefristet und später bereits in einem anderen Tierheim gelebt.
Laut seinen Pflegern ist Arthus jagdlich sehr motiviert. Darüber hinaus hat er gelegentlich Probleme damit, angefasst zu werden und stressige Situationen sorgen für eine hohe Erregung bei ihm.
Der Mischling hat gelernt, problemlos einen Maulkorb zu tragen und dieser sollte vor allem in engen oder neuen Situationen sowie bei tierärztlichen Behandlungen unbedingt verwendet werden. Sonst besteht die Gefahr, verletzt zu werden.
Im Tierheim lebt Arthus in einer gemischten Hundegruppe und kommt gut zurecht. Allerdings werden ängstliche oder schüchterne Artgenossen von ihm drangsaliert, deshalb sollte es in seinem neuen Zuhause nur einen sehr stabilen Zweithund geben.
Arthus sucht erfahrene Menschen, die erkennen, wenn es ernst wird
Der Vierbeiner leidet am Cauda-equina-Syndrom, einer neurologischen Erkrankung des unteren Rückenmarks, die typischerweise Schmerzen bei der Streckung der hinteren Wirbelsäule hervorruft. Arthus wird lebenslang Medikamente brauchen.
Gesucht werden für Arthus hundeerfahrene Menschen, die wissen, wie sie einen Hund kontrollieren können und erkennen, wenn es ernst wird. Ein Anfängerhund ist der Rüde keinesfalls.
Bis Arthus sein zukünftiges Zuhause findet, freut er sich laut seinen Pflegern auch über die Übernahme einer Patenschaft, mit der bei seiner Versorgung im Tierheim finanziell unterstützt werden kann.
Ihr seid Euch der Herausforderung bewusst und wollt dem Mischling eine Chance geben? Sein kompletter Steckbrief und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gibt es unter hamburger-tierschutzverein.de.