Sie glaubte, ihr Hund sei tot: Zehn Jahre später ändert ein Mikrochip alles

Miami (USA) - Mehr als zehn Jahre lang glaubte eine Familie aus Florida, ihre geliebte Hündin Buttercup sei für immer verloren. Doch dann geschah das Unglaubliche.

Buttercups Frauchen konnte es nicht fassen. Nach zehn Jahren hatte sie nicht mehr mit einem Wiedersehen gerechnet.  © Instagram/adoptmiamipets

Alles begann mit einem Routineeinsatz im Süden von Miami (Florida). Ein Mitarbeiter eines örtlichen Tierheims entdeckte eine ältere, geschwächte Hündin, die sich kaum noch bewegen konnte.

Er brachte sie umgehend zur Untersuchung. Der Wendepunkt kam bei einem Standard-Scan des Mikrochips. Und tatsächlich: Der Chip war offiziell registriert - wenige Minuten später stand fest, dass es sich um Buttercup handelte - einen Hund, der von seiner Familie seit über einem Jahrzehnt betrauert wurde.

Als das Tierheim die Besitzer kontaktierte, wurde das ganze Ausmaß der Tragödie klar. Vor über zehn Jahren waren Buttercup und der zweite Hund der Familie aus dem heimischen Garten entwischt. Der andere Hund wurde tot aufgefunden, von einem Auto erfasst. Die Familie war sicher: Buttercup hat es ebenfalls nicht geschafft.

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Doch tatsächlich hatte die Hündin überlebt. Was Buttercup all die Jahre gesehen und erlebt hat, weiß niemand genau. Vielleicht wurde sie aufgenommen, vielleicht schlug sie sich alleine durch.

Das Wiedersehen im Tierheim verlief hoch emotional - Tränen, Umarmungen, ungläubiges Lächeln. Ein Moment, den die Mitarbeiter als "längst überfällig" beschrieben. Auf dem Instagram-Kanal des Tierheims ging die Geschichte viral.

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Hündin nach zehn Jahren durch Mikrochip identifiziert

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Buttercups Geschichte ist ein wahres Happy End - möglich gemacht durch ein kleines Stück Technik.

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