Staffordshire Bullterrier und Dalmatiner paaren sich ungeplant: So sieht der Welpe aus
Brighton - Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie die Kreuzung aus einem Staffordshire Bullterrier und Dalmatiner aussieht, bekommt dank eines unaufmerksamen Züchters aus Großbritannien nun eine Antwort. Bei ihm konnten sich die beiden Hunderassen unbemerkt paaren und mehrere Welpen züchten. Einer davon ist Crash - der, wie sein Name schon vermuten lässt, keinen einfachen Start ins Leben hatte.
Maddie McDonald und ihr Partner Liam Williams hatte sich Anfang April dafür entschiedenen, nach dem Tod ihres Haustieres einen Vierbeiner zu adoptieren. Der Welpe stammte laut der Britin aus einem "ungeplanten Wurf", wie sie gegenüber Newsweek berichtet.
Ein Züchter hatte seinen Staffordshire Bull Terrier aus Versehen einen Moment zu lange unbeaufsichtigt mit dem Dalmatiner eines Freundes gelassen - mit weitreichenden Folgen.
Als das Paar aus Brighton seinen "Crash" abholte, sah er rein äußerlich erst einmal aus wie ein typischer schwarz-weißer Dalmatiner.
Schnell wurde aber klar, dass der Vierbeiner den muskulösen Körperbau eines Stafford Bullterriers geerbt hatte. "Mit gerade einmal 14 Wochen wiegt er bereits 14 Kilogramm", so Maddie. Sie und Liam vermuten, dass der Rüde wohl so groß wie ein Dalmatiner werden wird, aber gleichzeitig so stämmig wie ein "Staffy".
Vom Charakter her hätte er demnach auch deutlich mehr vom Bullterrier. "Er möchte absolut alles anknabbern."
Welpe steckt sich nach Geburt mit Infektion an
Anfangs musste das Paar um die süße Fellnase bangen: Kurz nach der Geburt hatten sich die Welpen bei ihrer Mutter mit Ringelflechte, einer hochansteckenden Pilzinfektion der Haut, angesteckt. Obwohl der Züchter die Hundebabys sofort behandelte, wollten die Wunden bei Crash nicht abheilen.
Maddie und ihr Partner ließen sich davon aber nicht abhalten, den Welpen aufzunehmen, und beschlossen, die Behandlung zu Hause in aller Ruhe fortzusetzen. Dies sollte alles andere als einfach werden, prangten doch gleich 13 offene Stellen auf dem Körper des kleinen Hundes.
"Die Behandlung des Hautpilzes war harte Arbeit", gibt die Britin. Crash musste vorerst in einem Laufstall in einem separaten Zimmer wohnen, Körperkontakt wurde auf das Minimum beschränkt. Maddie und Liam mussten sich ständig die Hände waschen, ihre Kleidung wechseln und täglich Wäsche reinigen, um eine Ausbreitung der Pilzsporen zu verhindern. Hinzu kamen regelmäßige medizinische Bäder, Medikamente, Augentropfen und Schmerzmittel. "Zudem musste er wochenlang einen Halskragen tragen - den sogenannten 'Trichter der Schande' -, damit er die wunden Stellen nicht auflecken konnte."
Doch das Durchhaltevermögen der drei sollte sich auszahlen: Dem Mischling geht es mittlerweile prächtig und er ist vollständig genesen. "Generell ist Crash einfach bezaubernd, verschmust, liebenswert und unglaublich klug", schwärmt sein Frauchen. Der Welpe würde bereits zahlreiche Tricks kennen, Menschen "über alle lieben" und sehr viel Freude in ihren Alltag bringen.
Titelfoto: Bildmontage/123rf/ xolodan, 123rf/liudmilachernetska

