Tierheim-Hündin hat Problem mit Männern: Was sich Pfleger dann einfallen lässt, erwärmt die Herzen

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Los Angeles - Als Hündin "Winnie" in ein Tierheim in Kalifornien kam, verzaubert sie sofort alle Mitarbeiter mit ihrer unkomplizierten Art. Was allerdings sofort auffiel: Sie hatte ein Problem mit Männern. Um ihr ihren - hoffentlich kurzen - Aufenthalt in der Einrichtung zu erleichtern, kam einer der Pfleger auf eine ulkige Idee.

Hündin "Winnie" fühlte sich in der Nähe von Männern nicht so wohl und benötigte deutlich mehr Gewöhnungszeit als bei Frauen.
Hündin "Winnie" fühlte sich in der Nähe von Männern nicht so wohl und benötigte deutlich mehr Gewöhnungszeit als bei Frauen.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/bestfriendsanimalsociety

Die Hündin wurde als Streunerin von Tierschützern der Organisation "Needles Animal Shelter" aufgegabelt und dem "Best Friends Pet Adoption Center" in West Los Angeles übergeben. Schnell galt sie dort als Liebling der Mitarbeiter.

"Winnie ist ein klassischer Shar-Pei", erklärt ein Vertreter der "Best Friends Animal Society "gegenüber The Dodo. "Sie ist loyal, verspielt-albern und ihrer Bezugsperson unglaublich ergeben." Der Verbeiner wäre genügsam und würde die Nähe zu Menschen genießen.

Kam jedoch ein männlicher Mitarbeiter und Ehrenamtler in ihre Nähe, merkte man Winnie an, dass sie sich unwohl fühlte. Ganz anders als bei Frauen benötigte die Hündin deutlich mehr Zeit, um einem Mann zu vertrauen.

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Ein Pfleger wollte es ihr deshalb leicht machen und griff kurzerhand zu einer blonden Perücke, um ihr als Frau zu begegnen.

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Ein Tierheim-Pfleger griff kurzerhand zu einem Trick, um es Winnie einfacher zu machen.
Ein Tierheim-Pfleger griff kurzerhand zu einem Trick, um es Winnie einfacher zu machen.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/bestfriendsanimalsociety

Mit seiner Verkleidung schaffte es der Tierheim-Angestellte in den Zwinger der Hündin, ohne dass die wie zuvor bellte. Winnie ließ sich ganz selbstverständlich streicheln und nach draußen bringen. Die Aktion wurde auf Video festgehalten und auf dem Instagramprofil des Tierheims veröffentlicht.

Ob der Shar-Pei wirklich auf den Trick hineinfiel oder sich nun von vornherein schon an den Pfleger gewöhnt hatte, bleibt wohl ihr Geheimnis.

Für das Tierheim steht aber fest: "Sie ist durchaus bereit, Vertrauen aufzubauen – allerdings in ihrem ganz eigenen Tempo und insbesondere durch positive Interaktionen", so der Sprecher.

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Wer sich mit ihr anfreunden will, benötigt Geduld und eine behutsame Herangehensweise.

Aus diesem Grund sucht die Einrichtung eine sehr geduldige und verlässliche Familie, die Winnies Grenzen respektiert und ihr Zeit lässt.

"Sobald sie eine Bindung zu einem aufgebaut hat, ist sie eine wahrhaft treue Begleiterin, die in guten wie in schlechten Zeiten an der Seite ihres Menschen steht."

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Instagram/bestfriendsanimalsociety

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