Tierheim-Mitarbeiter sind entsetzt, als sie diesen Hund sehen: Was sie dann tun, ändert alles

Philadelphia (Pennsylvania, USA) - Wie hat er das nur überlebt? Die Mitarbeiter des Tierheims "Pennsylvania SPCA" (PSPCA) in Philadelphia waren entsetzt, als sie den "Skelett-Hund" Jeremiah im vergangenen Jahr zum ersten Mal sahen. Der arme Vierbeiner war wortwörtlich nur noch Haut und Knochen.

Jeremiah sorgte bei seinen Rettern für blankes Entsetzen.
Jeremiah sorgte bei seinen Rettern für blankes Entsetzen.  © Collage: Screenshots/Facebook/Pennsylvania SPCA

"Mit nur 12 Kilogramm war er extrem abgemagert - (...) kaum in der Lage zu stehen", schrieb die PSPCA in einem Facebook-Posting. "Selbst unser Tierärzteteam konnte es kaum glauben, dass er laufen konnte."

Die Mitarbeiter des Tierheims wussten kaum etwas über die bisherige Geschichte des Streuners. Sie waren aber zutiefst berührt, als sie erkannten, wie viel Liebe das "wandelnde Skelett" noch immer zu geben hatte.

"Selbst in seinem kritischen Zustand war er noch so fröhlich und freute sich darauf, seine Freunde zu begrüßen", sagte ein Sprecher der PSPCA diese Woche in einem Interview mit The Dodo.

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Zum Glück stellten Jeremiahs Ärzte und Pfleger schnell den richtigen Plan zusammen, um ihn zu retten.

Facebook-Posting zeigt erschreckende Bilder des abgemagerten Hundes

Das ging schnell: Innerhalb weniger Wochen nahm der Hund so gut zu, dass er noch vor Weihnachten an seine erste Familie vermittelt werden konnte.
Das ging schnell: Innerhalb weniger Wochen nahm der Hund so gut zu, dass er noch vor Weihnachten an seine erste Familie vermittelt werden konnte.  © Screenshot/Facebook/Pennsylvania SPCA

Natürlich ging es dabei in erster Linie darum, dem abgemagerten Hund das richtige Futter in der richtigen Dosierung zu geben. Dafür überwachten ihn mehrere Tierexperten wochenlang.

Die Arbeit zahlte sich aus. Jeremiah verdoppelte sein Gewicht nämlich so schnell, dass er bald wieder wie ein richtiger Hund aussah. Auch das Leben kehrte in den Vierbeiner zurück. Er war wieder in der Lage zu spielen und zu toben.

Diese Lebensfreude beobachtete schon bald ein Paar, das kürzlich seinen Hund verloren hatte. "Sie haben sich bei dem Treffen sofort in Jeremiah verliebt und waren bereit, ihm die Eingewöhnung in sein neues Zuhause zu erleichtern", so ein Sprecher der PSPCA.

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Eine Sache gefiel seinen neuen Besitzern allerdings nicht an Jeremiah: der Name. Deshalb beschlossen sie, ihn kurzerhand in "Tucker" umzubenennen. Und unter diesem Namen ist der Rüde nun wirklich sehr weich gelandet. "Er bringt so viel Freude in mein Leben, die ich so vermisst habe", sagte sein Besitzer gegenüber The Dodo.

Damit ist klar: Diese Rettung hat wirklich alles im Leben des Hundes verändert - am Ende sogar seinen Namen.

Titelfoto: Collage: Screenshots/Facebook/Pennsylvania SPCA

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