Todkranker Hunde-Opa zum Sterben ausgesetzt: "Finden keine Worte dafür!"

Köln - Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tierheim Köln-Dellbrück haben schon so manche schreckliche Geschichte ihrer Schützlinge gehört. Das traurige Schicksal von Mio lässt aber auch den hartgesottensten Tierschützer nicht kalt.

Hunde-Opa Mio wurde mitten an Karneval zum Sterben ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen.  © Instagram/tierheim_dellbrueck (Screenshot)

Ausgerechnet an Rosenmontag, dem Höhepunkt des Kölner Karnevals, wurde der 16-jährige Rüde herzlos ausgesetzt. "Er war am Ottoplatz mit einer Leine an einer Laterne angebunden", berichtet das Tierheim auf seinem Instagram-Kanal.

Ein Passant habe den hilflosen Vierbeiner dann gefunden und die Tierschützer informiert.

Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands habe der Rüde allerdings zunächst in eine Tierklinik gebracht werden müssen. "Sein Zustand war unfassbar schlimm, 'multimorbide'. Er war gelähmt, konnte nicht mehr aufstehen, war Kot- und Urininkontinent und wies diverse Umfangsvermehrungen auf", berichten die Tierschützer.

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Zwar hatten sie nichts unversucht gelassen, um den Hunde-Opa doch noch zu retten, nach verschiedenen Untersuchungen war aber klar: Mio konnte nur noch geholfen werden, indem man ihn gehen ließ.

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Tierheim Köln-Dellbrück sucht nach Haltern von Mio

"Was für ein schwerer und tieftrauriger Schritt", betonen die Tierretter und ergänzen: "Wir finden keine Worte dafür, wie man einen derart hilflosen Hund seinem Schicksal überlassen kann."

Wer die Halter von Mio waren, ist bislang noch unklar. Zwar sei der Rüde gechippt und registriert gewesen, die Besitzer seien aber unbekannt. Wer Angaben dazu machen kann, kann sich beim Tierheim Köln-Dellbrück melden.

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