Trächtige Hündin wird geröntgt: Beim Blick aufs Bild macht das Team große Augen

Louisville (USA) - Dass sie nicht wirklich allein gekommen war, konnte niemand übersehen. Winnie war nämlich hochträchtig, als sie vor wenigen Tagen in die "Kentucky Humane Society" (KHS) eingeliefert wurde. Doch als die Tierärztin den Bauch der Streunerin röntgte, war das Staunen bei ihr und ihrem Team groß.

Winnie kam mit einem dicken Bauch ins Tierheim.  © Bildmontage: Facebook/Screenshots/Kentucky Humane Society

"Die Größe der Welpen war die größte Überraschung", sagte Jen Harris, PR-Koordinatorin der KHS, jetzt in einem Gespräch mit The Dodo. Die Welpen waren so groß, dass Winnie sie kaum ohne fremde Hilfe auf die Welt bringen konnte.

Vermutlich hatte sich die Hündin mit einem deutlich größeren Rüden gepaart.

"Wir wussten, dass es für Winnie schwierig werden würde, ihre Welpen ohne die Unterstützung unseres Tierärzteteams zur Welt zu bringen", erzählte Harris gegenüber dem Tiermagazin.

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Winnies Tierärztin Dr. Bewley merkte schnell, dass die Geburt kurz bevorstand. Also rief sie ihr Team zusammen, als bei Winnie die Wehen einsetzten.

Aufgrund der Größe der ungeborenen Hunde, war schnell klar, wie es weitergehen musste.

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Tierheim postet die Geschichte auch reich bebildert auf Facebook

Wie süß: So sehen Winnies drei Welpen aus.  © Bildmontage: Facebook/Screenshots/Kentucky Humane Society

Dr. Bewley entschied sich für einen Notkaiserschnitt. Dadurch ging plötzlich alles ganz schnell. In nur zwanzig Minuten waren Tigger, Eeyore und Piglet auf der Welt.

"Winnie und ihre Babys entwickeln sich prächtig unter Dr. Bewleys Obhut", freute sich Harris. In einem Facebook-Posting vom Mittwoch sind die süßen Fellnasen auf mehreren Fotos zu sehen.

Winnie verhält sich unterdessen mustergültig.

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"Sie kümmert sich weiterhin um die Welpen, und alle (...) lernen sich in Ruhe unter Dr. Bewleys wachsamen Augen kennen. Winnie zeigt sogar schon ihr verschmustes, liebes Wesen, da Dr. Bewley ihr Vertrauen gewonnen hat", so Harris.

In den kommenden Wochen wird es nun darum gehen, dem Muttertier und seinen drei Welpen eine schöne Zeit zu ermöglichen.

Danach dürfte dann allerdings das leidliche Thema Vermittlung für die Tiere anstehen.

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