Unterföhring bei München - Ein erschütternder Blick hinter die Kulissen eines Systems, das Millionen einbringt: Die ProSieben-Dokumentation "Die Hunde-Mafia: How to kill a puppy & get rich" zeigt ein perfides Geschäft mit Straßenhunden in Rumänien.
"Die Hunde werden vergiftet, teilweise erschlagen oder lebendig verbrannt, auf die einfachste und billigste Weise - vor den Augen der anderen Hunde", sagt PETA-Funktionärin Jana Hoger, die Tierschutz-Creator Nathan Goldblat bei der Investigativ-Doku unterstützt.
Die Vorwürfe sind drastisch: Straßenhunde werden massenhaft eingefangen, in überfüllte Stationen gebracht und getötet, wenn sie nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden.
Für jeden gefangenen und getöteten Hund kassieren die Betreiber privater Tiertötungsstationen bis zu 400 Euro - finanziert aus öffentlichen Mitteln.
"Das ist eine Gelddruckmaschine. Und keiner, bis in die Politik, ist bereit, das zu verändern, weil alle mitverdienen", erklärt Goldblat.
Tiere werden gezüchtet, um sie zu töten
"Oft werden sie schwanger gefangen. Und was so traurig ist, ihr Nachwuchs wurde von Hunden aus der Station getötet, weil sie so ausgehungert waren, dass sie anfingen, die Welpen zu fressen", schildert die rumänische Tierärztin und Stadträtin Emma Stratulat die grausame Vorgehensweise.
"Es gibt eine weitere Horror-Tötungsstation. Dort werden Tiere gezüchtet, nur um sie später töten zu können."
"Die Hunde-Mafia: How to kill a puppy & get rich" wird am 15. April um 20.15 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt. Ab dem 8. April kann die erste Folge bereits auf Joyn gestreamt werden.