Verängstigte Welpen werden ausgesetzt: Was sie dann tun, geht so vielen ans Herz
Philadelphia (Pennsylvania, USA) - Es waren herzzerreißende Szenen, die ein Mann kurz nach Weihnachten in einem Parkhaus in Philadelphia beobachtete. Der Autofahrer entdeckte sechs kleine Welpen, die dort ausgesetzt worden waren. In ihrer Angst und Not kuschelten sich die Kleinen gegenseitig aneinander, um sich Halt zu geben. Der Mann filmte den Moment, der später auf Facebook so vielen Menschen ans Herz ging (mehr als 170.000 Klicks). Zum Glück rief er aber auch ein Tierheim an.
Wenig später landeten die armen Hunde bei der Pennsylvania SPCA (PSPCA). Diese postete gleich mehrere Beiträge über die Fellnasen auf Facebook. In einem davon fanden die Tierschützer besonders bittere Worte.
"Das sehen wir in unserer Arbeit leider viel zu oft. Tiere, die Opfer von Grausamkeiten oder Vernachlässigung werden. Haustiere, die einfach vergessen oder zurückgelassen werden. Sie sind schutzlos, wehrlos und völlig von uns abhängig", so das Team.
Zum Glück waren die Welpen rechtzeitig bei den Tierschützern gelandet. Diese gaben ihnen erst einmal sehr niedliche, kreative Namen: Choco Christmas, Brownie Smiles, Sir Chocolates, Pecan, Butterfinger und Nutellas.
Schon bald nach ihrer Rettung bekamen die sechs Jungtiere alle eine tolle Chance.
Schicksal der Welpen wird auf Facebook gezeigt
Die nur drei bis vier Wochen alten Vierbeiner wurden sehr schnell in verschiedene Pflegefamilien vermittelt. Das war allerdings auch nur eine Übergangslösung.
"Allen Welpen geht es in ihren Pflegefamilien hervorragend", sagte ein Vertreter der PSPCA in dieser Woche gegenüber dem Tiermagazin The Dodo.
"Ihre Zukunft sieht vielversprechend aus. Denn nach ihrer Pflegezeit werden sie auf die Suche nach einer Familie fürs Leben gehen, wo sie für den Rest ihres Lebens geliebt und umsorgt werden", fügte der PSPCA-Mitarbeiter hinzu.
Die Fellnasen haben unterm Strich also viel Glück im Unglück gehabt. Hätte sie niemand im Parkhaus beachtet, wäre es wahrscheinlich viel schlimmer gekommen.
Titelfoto: Facebook/Screenshot/Pennsylvania SPCA

