Vermisster Hund taucht nach 11 Monaten wieder auf: Doch seine Familie ist entsetzt, wie er aussieht

Barnsley (England) - Niemand weiß, wie all das geschehen konnte!

So sah Hündin Tara vor ihrem Verschwinden aus.
So sah Hündin Tara vor ihrem Verschwinden aus.  © Facebook/Screenshot/Carla Hardwick

Vor elf Monaten verschwand Hunde-Dame Tara spurlos aus ihrem Zuhause im englischen Barnsley. Frauchen Susan Hardwick war am Boden zerstört - und ratlos: Was war ihrem Liebling nur geschehen?

Ende März startete ihre Tochter Carla Hardwick nach mehreren Suchaktionen einen letzten, verzweifelten Aufruf auf ihrer Facebook-Seite, mit Fotos des vermissten Vierbeiners. Doch auch diese Aktion verlief im Sand. 

Vergangene Woche tauchte Hündin Tara dann überraschend wieder auf, berichtet aktuell Deadline News. Das Tier wurde in einem gut 30 Kilometer entfernten Naturschutzgebiet aufgegriffen und bei dem Tierheim "Abbey Vets" in Morley abgegeben. 

Die überglückliche Familie rückte dort sofort an, nachdem sie von dem unerwarteten Fund erfahren hatte. Doch als sie ihre Tara sahen, wich die erste Freude ganz schnell dem Entsetzen. 

Carla Hardwick setzt Belohnung aus

Gezeichnet und schwer krank: Tara elf Monate später.
Gezeichnet und schwer krank: Tara elf Monate später.  © Facebook/Screenshots/Carla Hardwick

Die Fellnase hatte einen riesigen Tumor an ihrem Unterleib und war schwer gezeichnet. Die Tierärzte vermuteten, dass Tara entführt und für die Zucht verwendet worden war. 

Durch die Entwicklung des Tumors sei sie für die mutmaßlichen Täter vermutlich nutzlos geworden. Aus diesem Grund habe man das Tier wohl in der Natur "entsorgt".

Frauchen Susan Hardwick schloss ihre Hündin umso mehr in die Arme. Tochter Carla machte direkt mehrere Fotos und danach ihrem Ärger auf Facebook Luft.

Dort bot sie sogar 1000 Britische Pfund (rund 1102 Euro) Belohnung für Hinweise auf die Täter an. Außerdem schrieb sie unter anderem über Hündin Tara: 

"Sie ist untergewichtig, dehydriert, ihr Haar fällt aus und ihre Haut ist trocken und voller Krusten. Der Tumor ist so groß, dass er am Boden entlang geschliffen ist. Jetzt ist er eine offene Wunde und muss operiert werden..."

Alle hofften momentan, dass Tara gerettet werden könne. Von den Tätern fehlt weiterhin jede Spur.

Titelfoto: Facebook/Screenshots/Carla Hardwick

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