Seit fast vier Jahren im Tierheim: Gibt es für Blade noch ein Happy End?

Hamburg - Kein Hund für Anfänger: Dogo-Argentino-Mischling Blade lebt bereits seit fast vier Jahren in Hamburg im Tierheim. Die Hoffnung auf ein richtiges Zuhause hat der Kraftprotz aber noch nicht aufgegeben.

Dogo-Argentino-Mischling Blade hofft auch nach vier Jahren im Hamburger Tierheim noch auf ein Happy End.
Dogo-Argentino-Mischling Blade hofft auch nach vier Jahren im Hamburger Tierheim noch auf ein Happy End.  © Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

Wie der Hamburger Tierschutzverein auf seiner Website schreibt, kam der Vierbeiner am 13. Mai 2022 als behördliche Sicherstellung ins Tierheim an der Süderstraße. Er gilt laut Hamburger Hundegesetz aufgrund der Rasse eines Elternteils als gefährlich, kann aber mit einem Wesenstest freigestellt werden.

Klar ist: Obwohl Blade lernfähig und im Alltag kooperativ ist, handelt es sich bei ihm keinesfalls um einen unkomplizierten Hund. Interessenten müssen sich darüber im Klaren sein, dass er ernsthaft gefährlich werden kann, wenn er sich herausgefordert fühlt oder Ressourcen verteidigt.

Laut seinen Pflegern eignet sich der sieben Jahre alte Rüde deshalb auch nicht als Zweithund - auch wenn er mit Artgenossen inzwischen grundsätzlich verträglich ist, könnten seine Problematiken im direkten Zusammenleben wieder auftreten.

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Blades Baustellen sind vermutlich eine Mischung aus rassetypischer Veranlagung, erlerntem Verhalten und unzureichender früher Erziehung.

Tierheim-Hund Blade braucht stetiges Training und eine klare Führung

Der Vierbeiner braucht Menschen mit Erfahrung und Souveränität. Als Zweithund ist der sieben Jahre alte Rüde nicht geeignet.
Der Vierbeiner braucht Menschen mit Erfahrung und Souveränität. Als Zweithund ist der sieben Jahre alte Rüde nicht geeignet.  © Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

Ein gutes Training und eine klare Führung sind für ein sicheres und entspanntes Zusammenleben im Alltag ein absolutes Muss. Blade muss als großer, kräftiger Hund ernst genommen werden - besonders im Umgang mit anderen Hunden oder in Situationen, in denen er Besitzansprüche entwickelt.

Wer dies realistisch einschätzt und sich seiner Verantwortung bewusst ist, kann mit dem Vierbeiner einen treuen Begleiter gewinnen. Gemeinsamen Unternehmungen im Grünen steht dann auch nichts im Wege.

Bis Blade ein richtiges Zuhause findet, freut er sich auch über die Übernahme einer Patenschaft, mit der bei seiner Versorgung im Tierheim finanziell unterstützt werden kann.

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Ihr habt Hundeerfahrung und wollt Blade kennenlernen? Sein kompletter Steckbrief und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Tierheim sind unter hamburger-tierschutzverein.de zu finden.

Titelfoto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

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