Verstörende Aufnahme: Frau quält Hund vor ihren Kindern

Warschau - Es sind verstörende Bilder, die wohl jeden Tierfreund sprachlos machen werden. In der polnischen Hauptstadt Warschau hat eine Frau vor den Augen ihrer Kinder einen Hund misshandelt.

Wenn der anonyme Zeuge das Video nicht an die Tierschützer geschickt hätte, würde Nedis Albtraum wohl noch eine Weile weitergehen.
Wenn der anonyme Zeuge das Video nicht an die Tierschützer geschickt hätte, würde Nedis Albtraum wohl noch eine Weile weitergehen.  © Screenshot Facebook/OTOZ Animals Inspektorat Warszawa

Wie die polnische Lokalplattform "halo ursynow" berichtet, passierte die schreckliche Tat im Stadtbezirk Ursynów. 

Offenbar handelte es sich bei der Tierquälerin um die Besitzerin des armen Hundes. Und unter Umständen hätte sich sein Martyrium fortgesetzt, wenn nicht ein heimlicher Zuschauer alles mit angesehen hätte.

Denn der Unbekannte, möglicherweise ein Nachbar, griff sofort zur Kamera und filmte, was er sah: Die Frau drosch auf den im Auto sitzenden Vierbeiner mehrmals mit großer Brutalität ein und schrie ihn immer wieder an.

Dabei ging sie so gewaltsam vor, dass die Schläge auf dem Körper des American Staffordshire Terriers zu hören waren.

Ebenfalls zu sehen war, dass zwei Kinder daneben standen und bei der Tragödie zuschauten.

Das Beweisvideo schickte der anonyme Zeuge später an die Tierschützer von "OTOZ Animals Inspektorat Warszawa" (Tierinspektion Warschau), die den kurzen Clip auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichten.

Hier seht Ihr das Video des anonymen Zeugen

"Das Schlimmste ist, dass sie es vor ihren minderjährigen Kindern getan hat. Sie lehrte sie, dass Gewalt gegen ein Tier normal ist" sagte Ewa Styrnik, Mitarbeiterin der oben genannten Tierschutzorganisation.

Dank des brisanten Beweismaterials konnten sie und ihre Kollegen eingreifen: Sie suchten die Frau auf und konfrontierten sie damit. Die Beschuldigte habe anfangs nicht zugeben wollen, dass sie die wehrlose Fellnase misshandelte. Nicht einmal, als sie die furchtbaren Szenen zu sehen bekam.

Doch mit der Zeit gab sie nach und erklärte, dass sie die junge Hündin namens Nedi einfach nicht erziehen konnte. Das habe dazu geführt, dass sie das Tier ständig verprügelte und zu Hause in einen engen Käfig sperrte.

"Unsere Mitarbeiter haben es geschafft, die Frau davon zu überzeugen, den Hund nicht länger zu behalten", sagte Styrnik. Nedi wurde vorübergehend in ein neues Zuhause gebracht. Seitdem sei sie sehr ruhig und sanft und zeige überhaupt keine Aggressionen. Alles deutet auch auf ein Happy Ende für die Hündin hin: Es gebe schon 14 Bewerber, die sie adoptieren wollen.

Die Tierschützer haben inzwischen die Polizei über den Tiermissbrauchs informiert. Außerdem wurde das städtische Sozialhilfezentrum benachrichtigt, um einen Blick auf die Familie der Tierquälerin zu werfen.

Titelfoto: Screenshot Facebook/OTOZ Animals Inspektorat Warszawa

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