Was ist denn da los?! Mops "Lotti Schlotterbeck" bekommt GEZ-Brief

Köln - Der Beitragsservice von ARD und ZDF hat Lotti Schlotterbeck aus Köln einen Brief geschickt und dazu aufgefordert, sich zu melden. So weit, so gewöhnlich. Doch es gibt ein Problem: Bei Lotti Schlotterbeck handelt es sich nicht um einen Menschen, sondern um einen Mops.

Mops Lotti Schlotterbeck hat so gar keinen Bock auf Post vom Beitragsservice. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Die kuriose Story hat Lottis Besitzerin, die Autorin Emma Kane, auf dem Facebook-Kanal der Vierbeinerin geteilt. "Ich habe Post bekommen. Von der GEZ!! Ich soll als Hund Rundfunkgebühren bezahlen", heißt es zu einem Foto von dem Schreiben.

Die Fellnase ist empört: "Die ham se doch nicht mehr alle?! Ich zahl schon Hundesteuer und das allein find ich schon frech - was bitte ist mit den doofen Katzen??? Aber GEZ - das geht jetzt echt zu weit."

Einige Tage später hat Lotti ihrem Ärger daher Luft gemacht - und den Spieß kurzerhand umgedreht.

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In einem Antwortschreiben an den Beitragsservice schreibt die Hündin: "Mit großer Verwunderung habe ich Ihr Schreiben erhalten und sehe mich gezwungen, einen schwerwiegenden Irrtum aufzuklären: Ich bin ein Hund. Konkret: Ein Mops. Vier Pfoten, ein Schwanz, keinerlei Verständnis für Verwaltungsprozesse."

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Hund Lotti Schlotterbeck stellt Forderungen an Beitragsservice von ARD und ZDF

Im Jahr 2024 hat der Beitragsservice von ARD und ZDF eigenen Angaben zufolge rund 8,74 Milliarden Euro eingenommen. (Symbolbild)  © Sebastian Kahnert/dpa

Darüber hinaus stellt die Vierbeinerin klar, dass sie weder über ein Smartphone, einen Fernseher oder ein Radio verfügt, noch Zugang zum Internet hat. Stattdessen erfolge ihre Informationsaufnahme "ausschließlich über Gerüche, gelegentlich ergänzt durch intensives Starren."

Zumal sie aktuell auch keine Erwerbstätigkeit ausführen würde. "Mein einziges Talent ist Niedlichkeit. Diese ist systemrelevant, aber leider nicht steuerpflichtig."

Sollte der Beitragsservice dennoch auf die Abgaben bestehen, hat Lotti klare Forderungen: So sollen die Briefe künftig auf "Leberwurstpapier" zugestellt werden, die Kommunikation ausschließlich in freundlichem Ton erfolgen und unbedingt Leckerlies in die Briefumschläge gepackt werden, "da ich ihn sonst nicht öffne."

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