Welpe legt Pfote auf schwer kranken Artgenossen: Was Frau dann erfährt, zerreißt ihr das Herz

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Odessa (Ukraine) - Selbst für die hartgesottenen "Love Furry Friends" aus Odessa war diese Geschichte schwer zu ertragen. Die ukrainischen Tierschützer hatten einen Anruf wegen eines sterbenden Welpen bekommen, der dringend Hilfe brauchte. Vor Ort erfuhren sie, dass drei Hunde bereits gestorben waren, drei weitere aber noch lebten - die Anwohner hatten sie ignoriert. Unter den dreien war der Hund, der mit dem Tod rang.

Von den einst sechs Hunden lebten nur noch drei. Doch einer von ihnen rang mit dem Tod - sein Artgenosse legte ihm tröstend eine Pfote auf den Rücken.
Von den einst sechs Hunden lebten nur noch drei. Doch einer von ihnen rang mit dem Tod - sein Artgenosse legte ihm tröstend eine Pfote auf den Rücken.  © YouTube/Screenshot/Love Furry Friends - Rescue Channel

Die armen Fellnasen saßen in einer Kiste. Einer der Hunde legte seine Pfote auf den sterbenden Artgenossen - womöglich, um ihm in seinen letzten Stunden noch etwas Nähe zu schenken.

Olena und ihre Kollegen beeilten sich, alle drei Vierbeiner zur Tierärztin zu bringen. Dort gab es die nächste Hiobsbotschaft: Sie alle litten am Caninen Parvovirus - es zerriss Olena das Herz.

Die meisten an Parvovirose erkrankten Tiere versterben bereits in den ersten zwei bis vier Tagen - oftmals trotz tiermedizinischer Betreuung. Überleben sie diese Zeit, steigen ihre Chancen, die Krankheit zu überstehen, jedoch deutlich.

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Genau diesen Hoffnungsschimmer hatten auch die Love Furry Friends.

Bei dem schwächsten der drei Hunde mussten sie allerdings bald aufgeben - es war zu spät. Zwei Wochen später sah die Welt aber schon wieder anders aus.

YouTube-Video zeigt traurige Geschichte der Hunde

Olena ist glücklich, dass zwei der drei Hunde gerettet werden konnte. Der Schwächste von ihnen hat es bedauerlicherweise nicht geschafft.
Olena ist glücklich, dass zwei der drei Hunde gerettet werden konnte. Der Schwächste von ihnen hat es bedauerlicherweise nicht geschafft.  © YouTube/Screenshot/Love Furry Friends - Rescue Channel

Die anderen kleinen Kämpfer hatten es geschafft. Sie konnten ins Tierheim der Love Furry Friends übersiedeln. Dort wurden sie von vielen anderen Hunden freudig begrüßt.

Zudem bekamen Sandy und Tommy - wie sie inzwischen heißen - jede Menge Streicheleinheiten von Olena. Doch die Tierschützerin ist sich sicher, dass die Kleinen ihre Mutter vermissen.

Diese soll vom Veterinäramt abgeholt worden sein, bevor die Love Furry Friends bei den Hunden eingetroffen waren. Deshalb hofft die Ukrainerin, das Muttertier wiederfinden zu können und gibt ein Versprechen: "Teil 2 kommt. Diese Rettungsgeschichte ist noch nicht zu Ende."

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Wer den ersten Teil sehen möchte, findet ihn auf der YouTube-Seite der Love Furry Friends. Dort ist das Video seit wenigen Tagen abrufbar. Wer die Ukrainer bei ihrer gefährlichen Arbeit unterstützen möchte, findet unter ihren Videos alle wichtigen Informationen.

Titelfoto: YouTube/Screenshot/Love Furry Friends - Rescue Channel

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