Ärzte hatten ihn längst aufgegeben: Frau gibt über 25.000 Euro aus, um geliebten Kater zu retten

Toronto (Kanada) - Katzen gehören für viele Menschen zur Familie dazu und nehmen eine sehr wichtige Rolle in ihrem Leben ein. Für eine Frau (32) aus Kanada ging diese Tierliebe derart weit, dass sie Tausende von Euros für die Rettung des Tieres ausgab - obwohl die Ärzte wenig Hoffnung hatten.

Louisa Khovanski (32) gab über 25.000 Euro aus, um ihren Kater "Morty" zu retten.
Louisa Khovanski (32) gab über 25.000 Euro aus, um ihren Kater "Morty" zu retten.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/louisakhovanski

Content-Creatorin Louisa Khovanski, die gebürtig aus der Ukraine stammt, war völlig geschockt, als ihr geliebter Kater "Morty" plötzlich seltsame Symptome zeigte. "Im einen Moment war er noch ganz normal, im nächsten schüttelte er den Kopf und seine Augen huschten wild umher", erinnert sich die 32-Jährigen gegenüber "Need To Know".

Der Kater, der von Louisa als Streuner in der Ukraine gerettet worden war, gab zudem "verzweifelte Laute" von sich und versteckte sich vor ihr. "Ich wusste sofort, dass etwas Schlimmes passiert war."

In der Notaufnahme bereiteten die Tierärzte sie auf das Schlimmste vor: "Sie sagten mir, seine Chancen stünden schlecht", so die Creatorin, die allein auf Instagram fünf Millionen Follower hat. "Es fühlte sich an, als würde meine ganze Welt an einem Abend zusammenbrechen."

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Morty war bereits als kleines Kätzchen mit FIV (Felines Immundefizienz-Virus) diagnostiziert worden. Schon damals glaubten die Veterinäre nicht, dass er es schaffen würde, da die Erkrankung das Immunsystem schwächt. "Aber er war schon immer ein Kämpfer. Er ist stur - genau wie ich", erklärt seine Besitzerin.

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Kater verblüfft Ärzte mit schneller Genesung

Für die vollbusige Content-Creatorin aus Kanada gehört die Samtpfote zur Familie.
Für die vollbusige Content-Creatorin aus Kanada gehört die Samtpfote zur Familie.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram & TikTok/louisakhovanski

Die Samtpfote musste fast zwei Wochen lang in der Tierklinik bleiben und benötigte mehrere Bluttransfusionen, nachdem eine schwere Anämie aufgetreten war. Da er in dieser Zeit zu schwach war, um zu fressen, wurde ihm zudem eine Magensonde gelegt. "Ihn mit all den Schläuchen zu sehen, hat mir das Herz gebrochen", erinnert sich die Ukrainerin.

Aus diesem Grund schwor sich Louisa, dass sie alles tun würde, um ihren Kater zu retten. Auch, wenn das bedeuten würde, ziemlich tief in die Tasche greifen zu müssen. "Ich unterschrieb Formulare und dachte nur: 'Rettet ihn einfach. Mir ist egal, was es kostet.'" Als man ihr dann eine Rechnung von umgerechnet mehr als 25.000 Euro vorlag, habe sie "keine Sekunde" gezögert.

Nach tagelanger Intensivpflege und 24/7-Überwachung erholte sich Morty schließlich und ließ die Tierärzte damit verblüfft zurück. "Man sagte mir wörtlich: 'So schnell erholen sich Katzen normalerweise nicht.' Jetzt nennen sie ihn eine Wunderkatze."

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Obwohl er weiterhin medikamentös behandelt werden müsse, lebe er laut Louisa "sein bestes Leben". Mittlerweile könne man ihm gar nicht mehr anmerken, dass er wochenlang im Krankenhaus war.

"Er hat mich 22.000 Pfund gekostet – und ich würde sie sofort wieder ausgeben", ist sich die 32-Jährige, die vor allem durch ihre XXL-Oberweite bekannt wurde, sicher. Morty sei nicht nur ein Kater, er sei ihre Familie.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Instagram & TikTok/louisakhovanski

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