Besitzer gibt Katze im Tierheim ab: Als Pfleger das Tier sehen, sind sie entsetzt

Blasdell (New York, USA) - Was war hier der größere Schock? Wie die stark vernachlässigte Katze aussah, als sie im vergangenen Monat beim "Ten Lives Club" in Blasdell, New York, abgegeben wurde. Oder die Gleichgültigkeit ihres Besitzers, der sie nur noch loswerden wollte?

Die vernachlässigte Katze war völlig verfilzt, als sie zum Ten Lives Club kam.  © Instagram/Screenshot/10livesclub

"Die Katze wurde in einer Plastikwanne angeliefert, in die lediglich drei kleine Löcher gestochen worden waren. Als wir hineinblickten, trauten wir unseren Augen kaum", schrieb das Team auf Facebook. "Ihr Rücken war derart verfilzt, wie wir es in einem solchen Ausmaß noch nie zuvor erlebt haben", fügten die Tierschützer hinzu.

Zu diesem traurigen Anblick passten die Aussagen des Besitzers. Zunächst gab er an, dass er nach sechs Jahren keine Lust mehr habe, sich um das Tier zu kümmern. Dann gab er zu, dies ohnehin nie getan zu haben.

"Er behauptete, sie habe 'zu viel Angst' vor der Fellpflege gehabt, und er habe sich nicht die Mühe gemacht, mit ihr zu einem Tierfriseur oder Tierarzt zu gehen", so der Ten Lives Club.

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Zum Glück zog der Mann zumindest die Reißleine, bevor es gänzlich zu spät war.

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Vom Fell musste ganz viel ab.  © Instagram/Screenshot/10livesclub
Dieser riesige Haufen Haare blieb zurück.  © Instagram/Screenshot/10livesclub

Aktuellstes Instagram-Posting zeigt die Katze in viel besserer Verfassung

So sieht Rosie heute aus.  © Instagram/Screenshot/10livesclub

Die Tierschützer entschieden sich, die etwa zehn Jahre alte Samtpfote Rosie zu nennen. Dann lag eine Menge Arbeit vor dem medizinischen Team des Ten Lives Clubs.

"Wir verabreichten ihr alle notwendigen Auffrischungsimpfungen, schoren ihr das Fell, kürzten ihre Krallen und schenkten ihr während der gesamten Zeit vor allem eines: Liebe und Zuneigung", heißt es auf Facebook.

Das alles brachte zunächst jedoch nicht den ganz großen Durchbruch. Rosie war nach allem, was sie durchgemacht hatte, weiterhin sehr scheu und zurückhaltend.

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"Doch nachdem wir uns ganz persönlich und intensiv mit ihr beschäftigt und ihr ein leckeres Leckerli gegeben hatten, taute sie rasch auf", so das Team.

Jetzt hoffen die Tierheim-Mitarbeiter, schnell ein neues Zuhause für Rosie zu finden. Dabei ist ihnen vor allem eines wichtig: Ihre restlichen Jahre soll die Katze im bestmöglichen Zuhause verbringen.

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