Katze oder Penis? Diese Dating-App lässt euch die Wahl!

Deutschland - Die Dating-App Once verbucht unter dem Motto "Klasse statt Masse" hohe Erfolge bei ihrer Nutzung. Nun gibt es eine grandiose Neuerung. User können sich statt ungebeten zugesendeter Penisbilder niedliche Katzen ansehen.

Nein zu diesem unglaublich knuffigen Wesen sagen und lieber ein ungefragtes "Dick Pic" (Penisbild) sehen? Das bleibt euch überlassen.
Nein zu diesem unglaublich knuffigen Wesen sagen und lieber ein ungefragtes "Dick Pic" (Penisbild) sehen? Das bleibt euch überlassen.  © Ministry for Emergency Situation/AP/dpa

Als der Franzose Jean Meyer im Jahr 2015 das Unternehmen "Once" sowie die dazugehörige Dating-App gründete, ahnten nicht viele den weltweiten Erfolg, der nun kommen würde. I

nnerhalb kürzester Zeit erschien die App in verschiedenen Ländern, so auch Deutschland, und konkurrierte mit der beliebten Allzeit-Dating-Plattform Tinder.

Dabei geht Once neue Wege. 

Den hier gibt es nur ein Match am Tag, täglich um 12 Uhr. Die User sollen sich auf eine Person statt ständigen hin- und herwischen konzentrieren. Nun bietet die App als erste auch eine kreative Funktion gegen sexuelle Belästigung.

Laut Pressemitteilung werden ungefragte Nacktbilder von der App verschlüsselt. Dem User wird ein Katzenbild angezeigt. 

Dieser kann nun selbst entscheiden, ob er statt des niedlichen Fellknäuels das Aktfoto sehen möchte. 

Eine künstliche Intelligenz ist für den Filter verantwortlich. 

Clémentine Lalande übernahm im Jahr 2019 die Führung des Unternehmens und machte selbst die Erfahrung der sexuellen Belästigung. Sie meldete sich bei zahlreichen Dating-Plattformen an und bekam schnell ungefragte "Dick Pics" zugesendet. Das dies für viele Frauen ein Problem ist, ist spätestens seit der 15-Minütigen Sendung "Männer Welten" von Joko und Klaas, welche Mitte Mai auf ProSieben lief, zahlreichen Menschen klar.

In der Show setzten sich weibliche Prominente mit ungebetenen Dick Pics und sexistischen Kommentaren in den sozialen Netzwerken auseinander. Die Sendung sorgte für viel Entsetzen, auch beim männlichen Geschlecht. (TAG24 berichtete).

Die Funktion der App startet am 8. Juni. Ob sich andere Anwendung anschließen, um einen wichtigen Schritt gegen sexuelle Belästigung zu gehen, wird sich zeigen.

Titelfoto: Ministry for Emergency Situation/AP/dpa

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