Stitch leidet sein Leben lang: Darum hat der süße Kater ein so schweres Schicksal
Dipperz - Stitch ist ein süßer, liebenswerter Kater mit einer großen Bürde. Der arme Kerl hat offensichtlich Munchkin-Katzen in seinem Stammbaum. Diese gelten als Qualzucht, er wird zeitlebens medizinische Betreuung benötigen.
Sein Beine sind Munchkin-typisch einfach viel zu kurz für seinen Körper, weshalb sein Laufstil eher dem eines Dackels ähnelt. Das mag zwar putzig aussehen, sorgt aber für gesundheitliche Probleme.
"Sein Bauch hängt tief, seine Statik stimmt nicht, sein ganzes Gewicht lastet dort, wo eigentlich Leichtigkeit sein müsste", sagt Anke Hofmann, die Vorsitzende des Vereins "Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten" im osthessischen Dipperz, im Gespräch mit TAG24.
Für Anke ist das Thema Qualzucht ein rotes Tuch. Die Tiere würden leiden, "nur damit sie auffallen, damit sie geteilt werden, damit Menschen sagen: 'Ach guck mal, wie süß - wie ein kleiner Dackel." Sie betont: "Solche Zuchten dürfen kein Trend sein."
Sie lässt Stitch regelmäßig beim Tierarzt durchchecken. Dort gab es bislang keine zusätzliche böse Überraschung. "Das Röntgenbild von Stitch sieht Gott sei Dank normal aus", berichtet Anke erleichtert. Dennoch benötige der Kater sein Leben lang tierärztliche Begleitung, sagt die Tierschützerin. "Nicht vielleicht, nicht irgendwann, sondern dauerhaft."
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"Uns steht das Wasser bis zum Hals": Müssen Tierschützerin Anke und ihr Verein bald aufgeben?
So müsse unter anderem regelmäßig Stitchs Wirbelsäule kontrolliert werden. Auch auf seine Gelenke und mögliche Fehlbelastungen müsse entsprechend sehr genau geachtet werden.
Und das bedeutet für Anke und ihren auf Spenden angewiesenen Verein regelmäßig hohe Kosten - auch da Stitch zum aktuellen Zeitpunkt leider auch noch krank ist und deshalb Antibiotika bekommt.
"Finanziell ist das die reinste Katastrophe", sagt Anke niedergeschlagen, denn das sind bei Weitem nicht die einzigen offenen Rechnungen.
Alleine im vergangenen Dezember kosteten Anke ihre "Notfellchen" rund 6000 Euro, im Januar 2026 weitere 3500 Euro. Weitere Kosten stehen an.
"Uns steht das Wasser bis zum Hals", sorgt sie sich um die Zukunft ihres Vereins. Deshalb hofft sie auf weitere Tierfreundinnen und Tierfreunde, die sie mit Spenden unterstützen und das Fortbestehen der "Babyklappe für Welpen und Kitten" sichern.
Spenden können alle Hilfsbereiten über diesen PayPal-Link oder direkt an das Konto DE75 5306 2350 0000 0738 65.
Ihr habt noch Fragen an Anke? Sie steht Euch telefonisch (0152/06925144), per WhatsApp oder E-Mail gerne zur Verfügung. Weitere Informationen erhaltet Ihr auch auf der Webseite des Vereins.
Titelfoto: Bild-Montage: Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

