Frau durfte als kleines Kind keine Katzen haben: So krass reagiert sie als Erwachsene auf das Verbot

Charlotte (USA) - Wie lebt es sich mit 19 Katzen unter einem Dach? Davon kann Rita Reimers (58) ausgiebig berichten. Die US-Amerikanerin liebt die felligen Vierbeiner und hat sich diese Vernarrtheit zur Lebensaufgabe gemacht.

Miau! Die US-Amerikanerin zeigt, wie sie trotz der zahlreichen Samtpfoten Haus (und Leben) unter Kontrolle hat.
Miau! Die US-Amerikanerin zeigt, wie sie trotz der zahlreichen Samtpfoten Haus (und Leben) unter Kontrolle hat.  © Facebook/Bildmontage/rita.reimers.justforcats

Reimers war schon immer verrückt nach Katzen. Doch aufgrund der Allergien ihres Vaters war es ihr nicht möglich, selbst ein Haustier zu besitzen. Ein Verbot war damals die einzig richtige Entscheidung.

Zunächst begann sie, nebenbei als Katzensitterin zu arbeiten. Doch das reichte Rita einfach nicht aus. Obwohl sie einen gut bezahlten Job im IT-Bereich hatte, kündigte sie eben jenen im Jahr 2006.

Der 58-Jährigen war damals bereits klar: Ich möchte meine Leidenschaft zu meinem Beruf machen.

Die "Crazy Cat Lady" pflegt mittlerweile über 19 der Felltiere bei sich zu Hause. Über ihre Erfahrungen berichtet sie dabei online, schreibt Bücher oder ist in Talkshows als Katzen-Expertin zu Gast. Davon kann die Amerikanerin letztlich gut überleben.

Doch wie kann sie ihr Haus eigentlich sauber halten? Denn ihre Lieblinge sind allesamt Hauskatzen! Gegenüber der britischen Webseite "Mirror" sagt Rita, dass es ganz schön zeitaufwendig sein kann, sich um all die Stubentiger zu kümmern.

"Die Essenszeiten können eine Tortur sein, denn einige Katzen mögen nur Pastete, andere mögen Soße, wieder andere mögen ihr Essen nur zerkleinert. Ich muss es auf verschiedene Teller verteilen", erklärt sie.

"Ich füttere sie nicht gerne mit Zusatzstoffen, nur das Beste ist gut genug. Nach dem Frühstück weiche ich ihre Teller ein und schöpfe 17 Katzentoiletten aus. Ich halte alle sauber und benutze einen Geruchsbeseitiger, um sicherzustellen, dass das Haus nie riecht. Nachts wiederhole ich die Prozedur und dazwischen ist Zeit zum Spielen und Kuscheln."

Bis zu zehn Katzen schlafen mit Rita in einem Bett

Manchmal findet die 58-Jährige selbst keinen Platz, wenn sie schlafen möchte.
Manchmal findet die 58-Jährige selbst keinen Platz, wenn sie schlafen möchte.  © Facebook/rita.reimers.justforcats

Rita hat Angst, ihre Katzen ins Freie zu lassen. Draußen sehe sie zu oft Vermisstenanzeigen mit gesuchten Vierbeinern, zudem gebe es "böse Menschen". In ihrem Haus, so meint sie, haben ihre Haustiere es sicher und sie fühlen sich auch wohl.

Nachts kuscheln sich bis zu zehn der Miezen abwechselnd in ihrem großen Bett zusammen. Rita ist geschieden, sie muss sich den Platz daher auch mit keinem Mann teilen. "Ich bin so daran gewöhnt, dass sie da sind, dass ich jetzt in komischen Positionen schlafe, um sie nicht zu zerquetschen. Sie werden eifersüchtig, wollen Aufmerksamkeit."

Doch die Tiere sind auch sehr empfänglich für die Stimmungen ihrer Besitzerin. Rita berichtet, dass sie sie ausschlafen lassen, wenn sie bemerken, dass es ihr nicht so gut geht. Die Liebe zu ihren Katzen kommt definitiv vor einen potenziellen Partner.

"Es ist nicht so, dass ich für eine neue Beziehung nicht offen wäre, aber es passt nicht zu meinem Lebensstil", sagt sie. "Menschen bei ihren Verhaltensproblemen mit Katzen zu helfen, ist mein Leben."

Rita hatte nie geplant, so viele Katzen zu haben. "Ich gehe nicht auf die Suche, aber wenn mir gesagt wird, dass eine Katze wegen ihres Verhaltens eingeschläfert oder in ein Tierheim geschickt werden soll, kann ich nicht widerstehen."

Rita Reimers liebt ihre Tiere abgöttisch

Auch den Lockdown verbrachte die 58-Jährige mit ihren Vierbeinern im großen Haus. Manchmal habe ihr dann doch ein Mensch zum Reden gefehlt, sagt sie.

Zwar sind ihre Bella, Boo-Boo, Brownie, Cupcake, Dash, Gigi, Hope, Lovey, Oliver, Peanut, Picasso, Pinky, Rosie, Simba, Simon Says, Smokey, Smoochie, Sonny und Sweetie Pie ihr Ein und Alles, doch ein richtiges Gespräch ersetzen sie nun einmal nicht.

Eines stellt Rita klar: "Ich würde das Zusammenleben mit meinen 19 Katzen gegen nichts auf der Welt eintauschen, auch wenn es oft keinen Platz auf meinem Bett für mich gibt!"

Titelfoto: Facebook/Bildmontage/rita.reimers.justforcats

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