Frau erspäht von Weitem Kiste auf Wiese: Als sie näher kommt, hält sie den Atem an

Dallas (Texas, USA) - Sie wollte erst, aber sie konnte nicht: Jennifer Pond aus Dallas in Texas versuchte noch die Kiste zu ignorieren, die sie im vergangenen Monat von ihrem Auto aus auf einer Wiese gesehen hatte. Doch dann plagte die Highschool-Lehrerin das schlechte Gewissen. Kurz darauf hielt sie an, um der Sache nachzugehen. Noch bevor Pond bei der Kiste ankam, fand sie ein Katzenbaby im Gras. Dann hielt sie den Atem an.

Diese Kiste brachte den Tagesablauf von Jennifer Pond durcheinander.  © Facebook/Screenshot/Pond of Love

Mit dem Kitten in der einen Hand, drehte sie die Kiste mit der anderen um. Sofort sah die Texanerin vier weitere Babykatzen. Damit war der Tagesplan für sie gelaufen.

"Ich eilte nach Hause zurück, um mir zu überlegen, wie ich nun weiter vorgehen sollte", sagte die US-Amerikanerin jetzt in einem Interview mit The Dodo.

"Ich kam zwar zu spät zur Arbeit, aber diese kleinen Kätzchen hatten für mich jetzt absolute Priorität", fügte sie hinzu. Der Grund: Pond ist Gründerin einer gemeinnützigen Tierschutzorganisation, die sogar ihren Nachnamen trägt: "Pond of Love".

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Unter diesen Umständen konnte die Lehrerin das Leid der winzigen Tiere auf keinen Fall ignorieren. Zunächst wollte sie aber herausfinden, wie gut es ihnen überhaupt ging.

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Vier Katzenbabys waren in der Kiste. Ein fünftes hatte sich daraus bereits auf die Wiese befreit.  © Facebook/Screenshot/Pond of Love

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Zu ihrer Freude stellte die Tierfreundin fest, dass die Fellknäuel vermutlich gerade erst ausgesetzt worden waren. Denn sie befanden sich in einem viel zu guten Zustand, um auch nur einen Tag allein gewesen zu sein.

"So junge Kätzchen sind extrem schutzbedürftig und benötigen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung", erklärte Pond dem Tiermagazin. "Sie müssen alle paar Stunden mit der Flasche gefüttert werden, brauchen Wärme und müssen sogar dazu angeregt werden, ihr Geschäft zu verrichten. Ohne sofortige Pflege hätten sie wahrscheinlich nicht lange überlebt", fügte sie hinzu.

Inzwischen steht fest: Die Tierretterin hat an dem Tag mit der Kiste am Straßenrand alles richtig gemacht. Allen fünf Katzen geht es Ende Mai nämlich prächtig - einer aber besonders. Katerchen Pumpernickle darf für immer bei Pond bleiben. Seine Geschwister leben derzeit hingegen in Pflegefamilien.

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