Frau rettet Frühchen-Kätzchen aus zwei Würfen: Was dann passiert, lässt sie dahinschmelzen
San Diego County (Kalifornien, USA) - Nicht einmal die Hälfte: Als Kätzchen Pixie vor einigen Wochen viel zu früh geboren wurde, wog es nur 49 statt der üblichen rund 100 Gramm. Zum Glück landete Pixie direkt bei Hannah Shaw, einer Expertin für neugeborene Kätzchen und Gründerin des "Orphan Kitten Club" im kalifornischen San Diego County. Die Tierschützerin wusste, dass sie harte Arbeit vor sich hatte. Doch zum Glück sorgte wenig später ein zweites Frühchen-Kätzchen dafür, dass sie verzückt dahinschmolz.
Katerchen Puck kam drei Tage später zu Shaw. Der Kleine war mit 60 Gramm Geburtsgewicht ebenfalls viel zu leicht. Allerdings stellte er sich als noch unreifer als Pixie heraus.
"Er hatte noch nicht einmal sein gesamtes Fell ausgebildet", erzählte Shaw jetzt in einem Interview mit The Dodo. Am liebsten hätte sie die Katzen gleich einander vorgestellt. Das war jedoch zu riskant, da sich ihre Immunsysteme noch entwickeln mussten.
Nach zwei Wochen wagte die Kalifornierin den Schritt. Katerchen Puck hatte zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht seine Augen geöffnet. Pixie konnte ihn hingegen schon sehen. Ihre bloße Anwesenheit schien ihm allerdings Trost zu spenden.
Was sich in den nächsten Tagen zwischen den Samtpfoten entwickelte, ließ ihrer menschlichen Pflege-Mama das Herz aufgehen.
Instagram-Video zeigt die kleinen Fellnasen in trauter Zweisamkeit
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Die kleinen Kämpfer kamen sich immer näher, gaben sich gegenseitig zunehmend Halt. Dabei war der kleine Kater weiterhin "blind". "Puck öffnete seine Augen erst - ich glaube - am 25. Tag. Das ist einfach unglaublich", sagte Shaw dem Tiermagazin.
"Normalerweise öffnen Kätzchen ihre Augen bereits im Alter von acht bis zwölf Tagen", fügte sie erklärend hinzu. Da Pixie ihrem Artgenossen entwicklungstechnisch ein wenig voraus war, übernahm sie schnell die Führung.
"Puck ist ein süßer kleiner Kerl, der sich gewissermaßen nach ihr richtet", so die US-Amerikanerin.
Inzwischen sind rund zwei Monate vergangen, seit sich die Stubentigerchen kennengelernt haben. Aber wie geht es jetzt weiter - werden sich die Tiere bald trennen müssen?
Darauf hat Shaw die beste aller Antworten parat: Puck und Pixie werden laut ihr schon bald gemeinsam in ein neues Zuhause einziehen, um dort für immer zusammenzubleiben.
Titelfoto: Bildmontage: Instagram/Screenshots/kittenxlady

