Horror-Wohnung voller Urin und Kot: 22 Katzen gerettet! Besitzerin versucht, Aktion zu stoppen

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Ludwigshafen - Es ist ein Anblick, der einem das Herz bricht: Das Veterinäramt hat 22 Katzen aus einer verwahrlosten Wohnung im Rhein-Pfalz-Kreis gerettet. Die Halterin musste mit Handschellen am Eingreifen gehindert werden.

Die geretteten Katzen waren in einem schlechten Zustand.
Die geretteten Katzen waren in einem schlechten Zustand.  © ---/Rhein-Pfalz-Kreis/dpa

Der verheerende Zustand der Räumlichkeiten dürfte selbst den hartgesottensten Einsatzkräften zu schaffen gemacht haben. Der Kreisverwaltung zufolge war die Wohnung voller Urin und Kot der völlig hilflosen Samtpfoten. Diese zeigten demnach "deutliche Anzeichen einer Verwahrlosung" auf.

Wasser oder Futter hatten die Tiere vor Ort nicht zur Verfügung. Besonders kritisch sei die Situation demnach für eine Mutter mit ihren fünf Kätzchen gewesen, welche in einer komplett unzureichenden Transportbox gemeinsam eingepfercht waren.

Die Reaktion der Halterin dürfte für nur noch mehr Kopfschütteln sorgen: Anstatt sich einsichtig zu zeigen und alle Maßnahmen zum Wohle der Tiere zu unterstützen oder zumindest zuzulassen, versuchte sie, diese zu blockieren und leistete den Beamten gegenüber physischen Widerstand.

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Die Polizeikräfte, welche die angekündigte Kontrolle begleiteten, mussten sie deshalb mit Handschellen fixieren.

Veterinäramt des Rhein-Pfalz-Kreises hat mehrfach versucht, die Tiere zu begutachten

Die Halterin wird die Kosten der Wegnahme und Unterbringung der Katzen, die in Tierheime gebracht wurden, tragen müssen. Darüber hinaus wird eine Strafanzeige auf die Frau zukommen, auch mit einem Halteverbot muss sie entsprechend rechnen.

Aufgrund eines anonymen Hinweises hatte das Veterinäramt den Angaben nach in der Vergangenheit mehrfach bei Kontrollen versucht, die Tiere zu begutachten. Diese bleiben allerdings vergebens. Beim Versuch Mitte Juli sorgten die Hitze und der starke Geruch von Katzenurin dafür, dass sich zwangsweise Zutritt zu der Wohnung verschafft wurde.

Titelfoto: ---/Rhein-Pfalz-Kreis/dpa

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