Katze muss in Quarantäne, Besitzer reagieren eiskalt: "Doch nicht niedlich genug"

Köln - Katze "Jessi" hat in den letzten Wochen einiges durchgemacht! Das weiße Fellknäuel wurde aus dem Iran nach Deutschland geflogen und sollte eigentlich bei einer Familie in Köln leben, doch dann kam alles ganz anders.

Katze "Jessi" sitzt im Tierheim derzeit in Quarantäne.
Katze "Jessi" sitzt im Tierheim derzeit in Quarantäne.  © Instagram/tierheim_dellbrueck (Screenshot)

Die Geschichte von Jessi ist einer jener, die für Kopfschütteln sorgt!

Wie das Tierheim in Köln-Dellbrück seinen rund 47.000 Instagram-Fans am Samstagabend geschildert hatte, wurde das Kätzchen im zarten Alter von fünf Wochen im Iran gekauft und mit dem Flugzeug nach Köln gebracht.

Weil die Käufer sich allerdings nicht um gültige Papiere für ihr neues Haustier gekümmert hatten, endete die Reise für die Katze bereits am Flughafen. Die Feuerwehr brachte die Mieze schließlich ins Tierheim, wo die Probleme erst richtig losgingen.

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Wie die Mitarbeiter schilderten, ging es Jessi bei ihrer Ankunft gar nicht gut, denn die Jungkatze litt unter Durchfall. Nicht nur ihre Box sei braun gewesen, alles habe zudem in ihrem weißen Fell gehangen, wie es hieß.

Während andere Artgenossen in ihrem Alter ihre Kindheit genießen, ging es für Jessi in die Quarantäne-Station des Tierheims, wo sie nun für drei Monate bleiben muss - für das Kätzchen eine alles andere als angenehme Situation!

Doch damit nicht genug, denn obendrein traten die Käufer die Samtpfote auch noch ans Tierheim ab, nachdem sie erfahren hatten, dass Jessi in Quarantäne muss und dies entsprechende Kosten mit sich tragen würde. Das Fellknäuel sei "wohl doch nicht niedlich genug" gewesen, wie die Pfleger bitter scherzten.

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Jessi hat nun den Salat, sitzt vorerst im Tierheim fest und muss sich mit ihrer derzeitigen Situation arrangieren. Glücklicherweise ist sie bei den Kölner Tierrettern aber in erfahrenen Händen, die wissen, was zu tun ist.

Sobald die Mieze wieder fit ist, setzen die engagierten Mitarbeiter alles daran, ein geeignetes Zuhause für ihren Schützling zu finden. Vorerst baten sie aber darum, von Vermittlungsanfragen abzusehen.

Jessi muss sich nun erst einmal von den Strapazen der jüngsten Vergangenheit erholen. Bleibt zu hoffen, dass die Mini-Mieze nach ihrer Isolation richtig durchstartet und endlich das Leben bekommt, das sie verdient.

Titelfoto: Instagram/tierheim_dellbrueck (Screenshot)

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