Retter prüfen Mikrochip von Katze: Was sie da lesen, können sie kaum glauben

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Forest Park (Illinois, USA) - Die Sache war eigentlich schon geklärt. Doch als die Retter zur Sicherheit den Mikrochip der Katze Blue überprüften, konnten sie kaum glauben, was sie da lasen.

Katze Blue hauste in einem Karton - angeleint vor dem Haus ihrer Besitzer.
Katze Blue hauste in einem Karton - angeleint vor dem Haus ihrer Besitzer.  © Facebook/Screenshot/April’s Kittens

Die Samtpfote wurde Ende Mai von der Organisation "April's Kittens", die ihren Sitz in Forest Park, Illinois, hat, gerettet. Das arme Tier war verwahrlost und angeleint in einem Karton vor dem Haus seiner Besitzer entdeckt worden.

Die Tierschützerin Anna hatte zunächst Probleme, diese davon zu überzeugen, Blue an sie abzugeben. Doch als sie sich Hilfe vom Chicago Police Department holte, unterschrieben Blues Besitzer schließlich doch noch die nötigen Papiere.

Als Anna mit der Fellnase im Tierheim angekommen war, prüften sie und ihre Kollegen Blues Mikrochip. Zu ihrer Verwunderung waren dort andere Besitzer an einer anderen Adresse hinterlegt.

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Kein Wunder, dass das Team nun versuchte, schnellstmöglich Kontakt zu ihnen herzustellen.

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Katze Blue brauchte Wochen, um ihre Scheu gegenüber Menschen abzulegen. Jetzt darf man sie sogar streicheln.
Katze Blue brauchte Wochen, um ihre Scheu gegenüber Menschen abzulegen. Jetzt darf man sie sogar streicheln.  © Facebook/Screenshot/April’s Kittens

Doch nach etlichen Versuchen stellte sich Ernüchterung ein. Blues vorherige Besitzer schienen kein Interesse an einem Wiedersehen zu haben - sie reagierten einfach gar nicht. Trotzdem musste April's Kittens noch einige Wochen warten, um die Katze vermitteln zu dürfen.

Es gab allerdings noch ein weiteres Problem: Blue war gegenüber Menschen sehr misstrauisch. "Sie wollte nicht, dass ich sie berühre. Ich habe jeden Tag mit ihr gearbeitet, einfach mit ihr gesprochen und ihr gezeigt, dass ich ein Mensch bin, bei dem sie sicher ist", erklärte April, die Gründerin der Organisation, jetzt in einem Gespräch mit Love Meow.

Doch die US-Amerikanerin blieb dran, versuchte immer wieder, Blue ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Vor Kurzem platzte der Knoten schließlich.

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"Jetzt bewegt sie sich frei im Gebäude und ist so ein selbstbewusstes Mädchen", erzählte April. Letzten Endes hat Blue aber noch einen entscheidenden Schritt vor sich: die endgültige Vermittlung an ein neues, festes Zuhause.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/April’s Kittens

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