Sherlock ist sehr scheu und sehnt sich nach einem ruhigen Zuhause: Wer gibt dem Kater eine Chance?
Hamburg - Der Kater kam als Fundtier in das Hamburger Tierheim und ist sehr scheu. Sherlock sucht jetzt ein liebevolles Zuhause.
Anfang Januar wurde der Kater aufgelesen und fand bei den Tierschützern in der Süderstraße ein vorübergehendes Zuhause.
Hier zeigt sich der graue Europäisch Kurzhaar mit einem weißen Kehlfleck sehr ruhig und sensibel. Vor fremden Menschen hat der Maunzier ebenso Angst wie vor neuen Situationen und zeigt sich daher erst mal von seiner scheuen und vorsichtigen Seite.
Doch wer der Samtpfote mit Geduld begegnet und im Ruhe gibt, kann das Vertrauen gewinnen und die freundliche Seite des Katers kennenlernen.
Sherlock ist stubenrein und wünscht sich ein Umfeld, das ebenso ruhig ist wie sein Wesen.
Von seiner neuen Familie erhofft sich der etwa zwei Jahre alter Maunzier viel Verständnis. Hektik und häufig wechselnde Situationen würden ihn schnell überfordern.
Demzufolge ist die Vermittlung in einen Haushalt mit Hunden oder Kindern ausgeschlossen. Das wäre Sherlock zu viel Trubel.
Bei dem Maunzier wurden neurologische Auffälligkeiten festgestellt.
Kater Sherlock hat eine Infektion und ist in tierärztlicher Behandlung
Außerdem wurden Toxoplasmen im Blut nachgewiesen. Dabei handelt es sich um eine parasitäre Infektion. Die Krankheit kann auch auf Menschen übertragen werden, verläuft bei gesunden Menschen aber meist harmlos und bleibt häufig unbemerkt.
Für schwangere Frau ist die Infektion allerdings gefährlich, da sie unbehandelt schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben können.
Sherlock befindet sich daher noch in tierärztlicher Behandlung. Sein Gesundheitszustand wird weiterhin beobachtet.
Wer der Samtpfote ein liebevolles Für-Immer-Zuhause schenken möchte, findet unter hamburger-tierschutzverein.de einen detaillierten Steckbrief und die Möglichkeit zu Kontaktaufnahme.
Titelfoto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

