Katzenkinder aus Streunerkolonie spüren das erste Mal Liebe: Ihre Reaktion rührt zu Tränen

Torgau - Tierschützer warnen immer wieder davor, welche dramatischen Folgen es haben kann, wenn Katzenbesitzer ihre Tiere nicht kastrieren lassen. Trotzdem erleben sie Tag für Tag unglaubliches Leid, wie ein aktueller Fall aus Sachsen zeigt.

Eins der Katzenmädchen lässt sich streicheln, hat aber offenbar auch viel Angst und duckt sich immer wieder unter der Hand weg.
Eins der Katzenmädchen lässt sich streicheln, hat aber offenbar auch viel Angst und duckt sich immer wieder unter der Hand weg.  © Bildmontage: Screenshot/TikTok/tierhilfetorgauev

Eine Hand streichelt ganz vorsichtig und liebevoll die Köpfe zweier getigerter Katzen, krault sie hinter den Ohren, streicht ihnen über Rücken und Nase. Das ist eigentlich nichts Besonderes, doch die Geschichte dahinter ist traurig.

Denn das TikTok-Video der Tierhilfe aus dem sächsischen Torgau offenbart, dass die zwei Samtpfoten bisher wohl eher schlechte oder gar keine Erfahrungen mit dem Menschen gemacht haben.

Einerseits erscheint einer der beiden Stubentiger furchtbar verängstigt, duckt sich unter der Hand weg, wirkt apathisch und senkt den Kopf. Doch dann wiederum reckt sie ihren Kopf der liebevoll streichelnden Hand regelrecht entgegen und scheint die Berührungen zu genießen. Spürt vielleicht erstmals, dass man es gut mit ihr meint.

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Im eingeblendeten Text erfährt man schließlich ein wenig mehr über die Mädchen, die offenbar erst am Mittwoch aus einer etwa 20 Katzen umfassenden Streunerkolonie gesichert werden konnten.

"Gerade mal 6 Monate auf dieser Welt und schon von der Härte der Straße gekennzeichnet", heißt es in den dazugehörigen Beiträgen auf den Social-Media-Kanälen der Tierhilfe weiter. "Und trotzdem sie viel Leid und Hunger erleben mussten, sind sie dem Menschen gegenüber unendlich dankbar."

Trotzdem genießt die süße Samtpfote die Streicheleinheiten ein wenig, spürt womöglich das erste Mal menschliche Liebe. Ihre Schwester (r.) scheint noch nicht so viel Vertrauen zu haben.
Trotzdem genießt die süße Samtpfote die Streicheleinheiten ein wenig, spürt womöglich das erste Mal menschliche Liebe. Ihre Schwester (r.) scheint noch nicht so viel Vertrauen zu haben.  © Bildmontage: Screenshot/TikTok/tierhilfetorgauev

2023 soll für Katzenkinder ein Jahr voller Liebe werden

Sie ist erschöpft und muss sich noch an die neue Situation gewöhnen.
Sie ist erschöpft und muss sich noch an die neue Situation gewöhnen.  © Screenshot/TikTok/tierhilfetorgauev

Wo genau man die Kätzchen gefunden hat und welches Leid sie erfahren haben, lassen die Verantwortlichen offen. Äußerlich scheinen die beiden auf den ersten Blick immerhin unversehrt, doch sie wirken mager, erschöpft und ängstlich.

Insgesamt habe man acht Samtpfoten sichern und anschließend schon kastrieren können. "Jetzt dürfen sie in Ruhe ankommen, zum ersten Mal mit immer vollen Bäuchen und ohne Angst im Warmen schlafen."

Im selben Atemzug nutzt die Tierhilfe die Gelegenheit und schreibt "Danke an alle, die uns in unserer Arbeit unterstützen und es ermöglichen, kleine Geschöpfe wie diese Mädels zu retten."

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Jetzt bleibt nur, ihnen zu wünschen, dass sie ihr altes Leben hinter sich lassen können und das kommende Jahr ihnen das beschert, was ihnen bisher immer gefehlt hat: eine liebevolle Familie!

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/TikTok/tierhilfetorgauev

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