Tödliches Ende eines Abenteuers: Polizei jagt ausgebüxten Strauß mit Drohne

Kumhausen - Ein flüchtiger Strauß hat im Landkreis Landshut einen Polizeieinsatz ausgelöst - und ist schließlich erschossen worden.

Ein Strauß hat seine abenteuerliche Flucht in Niederbayern nicht überlebt. (Symbolbild)
Ein Strauß hat seine abenteuerliche Flucht in Niederbayern nicht überlebt. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Der etwa 2,20 Meter große Vogel sei am Samstag aus der Straußenfarm in Kumhausen ausgebrochen und auf die Bundesstraße 15 gelaufen, teilte die Polizei mit. 

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten das Tier, bevor es sich in den angrenzenden Feldern versteckte. 

Drei Stunden später wurde der Strauß fünf Kilometer von seiner Farm entfernt auf einem Rapsfeld entdeckt, wie es weiter hieß.

Ein Jäger erschoss das Tier. Dem an der Suche beteiligten Eigentümer des Straußes zufolge habe keine Möglichkeit bestanden, den Ausreißer lebend einzufangen. 

Ein Betäubungsgewehr hätte nicht gewirkt, sagte ein Polizeisprecher. "Das wäre nicht durch das dichte Gefieder durchgekommen."

Bei der Suche nach dem Strauß waren über 80 Polizisten und Feuerwehrleute im Einsatz, die den Verkehr auf der Bundesstraße sicherten, sowie zwei Drohnen.

Der Strauß ist der größte heute noch lebende Vogel. Er kann mit seinen kurzen Flügeln nicht fliegen, dafür ist er mit seinen langen, kräftigen Beinen ein schneller Läufer. Kurzzeitig kann die Geschwindigkeit bis zu 70 Stundenkilometer betragen.

Seit dem 19. Jahrhundert werden Strauße auch in Farmen gehalten. Früher wurden die Vögel wegen ihrer weißen Schmuckfedern gejagt.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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