Was ist das? Camper entdecken flauschiges Tier, das nicht viel größer als ihr Fingernagel ist

Victoria (Australien) - Ein junges Paar hat beim Campen in Down Under eine faszinierende Entdeckung gemacht: Auf dem Boden ihres Zeltplatzes fanden die beiden ein winziges Tier, das nicht viel größer als ihr Fingernagel war. Auch wenn sie nicht wussten, was sie da genau in den Händen hielten, war klar, dass das Wesen schnell Hilfe brauchte.

Dieses winzige Tier hatten Camper in Australien entdeckt.
Dieses winzige Tier hatten Camper in Australien entdeckt.  © Screenshot/Facebook/Wildlife Victoria

Das Paar wandte sich umgehend an die Tierrettungsorganisation "Wildlife Victoria", die das flauschige Lebewesen über eingereichte Fotos schließlich identifizieren konnte. Es handelte sich um das Baby eines Schmalfuß-Federschwanz-Gleitbeutlers, was selbst für die erfahrenen Tierschützer eine kleine Überraschung darstellte.

"Dies ist eine der selteneren Arten, die Wildlife Victoria gemeldet wurden", erklärt Leiter Oscar Formoso gegenüber The Dodo.

Der Gleithörnchenbeutler wird auch in den kommenden Jahren nicht wirklich größer werden: Ausgewachsene Exemplare sind nur 5 bis 7,5 Zentimeter lang. Sie gelten als die kleinsten gleitenden Säugetiere der Welt.

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Obwohl sie selbst winzig sind, vollbringen sie in der Luft wahre Kunststücke: Mit ihren Flügeln schaffen sie gleitend eine Strecke von bis zu 27 Metern.

Camper finden winziges Gleithörnchenbeutler-Baby

Bei dem Wesen handelte es sich um ein äußerst seltenes Gleithörnchenbeutler-Baby.
Bei dem Wesen handelte es sich um ein äußerst seltenes Gleithörnchenbeutler-Baby.  © Screenshot/Facebook/Wildlife Victoria

Da es sich beim Fund auf dem Campingplatz um ein Jungtier handelte, machte sich eine Mitarbeiterin von "Wildlife Victoria" sofort auf den Weg, um den Gleitbeutler abzuholen und in die Einrichtung zu bringen. "Da dieses kleine Tier tagsüber am Boden gefunden wurde, war unserem Rettungsdienst sofort klar, dass etwas nicht stimmte."

In der Zentrale wurde festgestellt, dass das Tierchen "deutlich dehydriert und unterkühlt war". Warum und wie lange es bereits von seiner Mutter getrennt war, konnte allerdings nicht herausgefunden werden.

Glücklicherweise brauchte der Beutler nicht viel, um wieder aufgepäppelt zu werden.

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"Nach etwas Ruhe und Flüssigkeit war das kleine Beuteltierbaby wieder munter und guter Dinge", freut sich Leiter Formoso.

In einer Langzeit-Wildtierauffangstation darf sich das Jungtier nun erholen, um später wieder ausgewildert zu werden.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Wildlife Victoria

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