Mann bezahlt für besondere Erfahrung mit Leopard und wird von dem Tier skalpiert

Davie (Florida) - Horror im US-Staat Florida! 

Der schwarze Leopard machte kurzen Prozess mit seinem Opfer (Symbolbild).
Der schwarze Leopard machte kurzen Prozess mit seinem Opfer (Symbolbild).  © 123RF/Subin Pumsom

Ein Mann, der extra 150 Dollar (rund 128 Euro) für eine "Vollkontakterfahrung" mit einem schwarzen Leoparden bezahlte, wurde von dem Tier grauenhaft entstellt. Das berichtet in dieser Woche der Fernsehsender WPLG Local 10

Der schreckliche Vorfall soll sich bereits am 31. August hinter einem Haus am Earnest Boulevard in Davie zugetragen haben.

Tierfreund Dwight Turner (50) hatte sich auf das absurde "Erlebnis" eingelassen, weil er offenbar glaubte, dass es sicher sei. Angeboten wurde das Treffen zwischen Mensch und Leopard von dessen Besitzer Michael Poggi. Dieser betreibt laut eigenen Angaben ein Tierheim für seltene und gefährdete Tiere. 

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Auf seiner 150-US-Dollar-Rechnung an Dwight Turner steht, dass dieser bei der "Vollkontakterfahrung" mit dem Leoparden spielen, seinen Bauch streicheln und mit ihm Fotos machen durfte. In Wirklichkeit massakrierte das Raubtier den 50-Jährigen auf grausame Weise. 

Beamte der zuständigen "Florida Fish and Wildlife Conservation"-Kommission berichteten, dass das Opfer direkt nach dem Betreten des Käfigs angegriffen wurde. 

Michael Poggi gesteht illegale Handlung

Die Verletzungen des US-Amerikaners seien so schwerwiegend gewesen, dass dessen Kopfhaut "an seinem Kopf hing und sein rechtes Ohr in zwei Hälften zerrissen war".

Die Behörden werfen Leoparden-Besitzer Michael Poggi nun vor, den vollständigen Kontakt mit einem äußerst gefährlichen Tier zugelassen und in Gefangenschaft lebende Wildtiere in einem unsicheren Zustand gehalten zu haben.

Eine Lizenz für den Leoparden besäße der Mann immerhin tatsächlich. Mittlerweile habe er jedoch zugegeben im Falle von Dwight Turner illegal gehandelt zu haben. 

Dieser musste nach der schrecklichen Attacke eine Woche in der Notaufnahme verbringen und mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Im Bericht von WPLG Local 10 zeigt sich das Opfer nur von hinten mit einem Verband um den Hinterkopf. 

Inwieweit Michael Poggi nun für seine Tat zur Rechenschaft gezogen wird, muss wohl ein Gerichtsprozess klären. 

Titelfoto: 123RF/Subin Pumsom/YouTube/Screenshot/WPLG Local 10

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