Mega-Hitze: Affen fallen bei 45 Grad tot von den Bäumen!

Comalcalco (Mexiko) - Wegen einer Hitzewelle mit Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius fallen im Südosten Mexikos zahlreiche Brüllaffen tot oder dehydriert von den Bäumen.

Ein Mann hilft einem dehydrierten Brüllaffen.
Ein Mann hilft einem dehydrierten Brüllaffen.  © Facebook/Screenshot/Conservación de la Biodiversidad del Usumacinta A.C.

"Wir müssen uns um die Tiere kümmern", sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador am Montag. Er werde deshalb das Umweltministerium bitten, sich einzuschalten. In den Bundesstaaten Tabasco und Chiapas sollen nach Berichten von Umweltschützern bereits 78 Affen verendet sein.

Rettungsmannschaften aus Biologen und Tierärzten sind in Tabasco unterwegs, um die Brüllaffen mit Wasser und Nahrung, vor allem Früchten, zu versorgen, wie der örtliche Zivilschutz mitteilte. Allein in den Gemeinden Cunduacán und Comalcalco seien insgesamt vier Brüllaffen, darunter ein Junges, tot gefunden worden.

Aktivisten baten die Bevölkerung um Obstspenden, um die Affen zu versorgen. In den sozialen Netzwerken kursierten Videos von Brüllaffen in einer Tierarztpraxis, wo ihnen Wasser aus Spritzen zum Trinken gegeben wurde.

Gefährliche Rettung! Beluga-Wale aus Kriegsgebiet evakuiert
Tiere Gefährliche Rettung! Beluga-Wale aus Kriegsgebiet evakuiert

In Cunduacán wurden einige der Exemplare in eine medizinische Rettungsstation auf einem Baseballfeld gebracht.

Gründe für das Sterben der Brüllaffen seien neben Hitzschlag und Dehydrierung unter anderem auch Waldbrände und die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums, die zu Wasser- und Nahrungsknappheit führe, sagte der Leiter der Umweltorganisation Cobius der Nachrichtenseite Animal Político.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Conservación de la Biodiversidad del Usumacinta A.C.

Mehr zum Thema Tiere: