Hamburg - Ungewöhnlicher Einsatz in Hamburg: Am frühen Donnerstagmorgen rückten Bundespolizisten wegen des Verdachts auf "mögliche Person im Gleisbereich" aus, teilten die Beamten mit. Doch statt eines Menschen entdeckten sie zwischen den Schienen einen schwer verletzten tierischen Passagier.
Auf Höhe der Kennedybrücke am Bahnhof Dammtor in Hamburg fanden die Einsatzkräfte in den frühen Morgenstunden eine stark verletzte Graugans!
Anders als zunächst gedacht befanden sich demnach zwar keine Menschen im Gleisbereich, die Situation erforderte dennoch schnelles Handeln: Für den betroffenen Streckenabschnitt waren bereits eine Gleissperrung sowie eine Stromabschaltung veranlasst worden.
Die Gans hatte offensichtlich schwere Verletzungen an einem Flügel und einem Fuß erlitten. Der Grund, weshalb sie sich nicht mehr aus eigener Kraft bewegen konnte und ihrer Situation auf den Schienen hilflos ausgeliefert war.
Die Bundespolizisten retteten das Tier schließlich aus den Gleisen. Anschließend konnte die Streckensperrung wieder aufgehoben werden.
Bundespolizei findet verletzte Gans auf Gleisen: Jetzt wird sie im Tierheim versorgt
Mit einem Dienstfahrzeug brachten die Beamten die verletzte Graugans zunächst zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof. Dort kümmerten sie sich um das Tier und versorgten es, bis die weitere Behandlung geklärt war.
Nach Rücksprache mit dem sogenannten Schwanenvater transportierten die Bundespolizisten die verletzte Gans schließlich zum Tierheim in der Süderstraße. Dort soll sie nun untersucht und wegen ihrer Verletzungen weiter medizinisch versorgt werden.