Schreckliche Tat: Rehbock getötet, Rehkitz verhungert - wer hat etwas gesehen?
Pinneberg - Furchtbarer Fund: Ein Rehbock und ein Rehkitz verloren in Pinneberg (Schleswig-Holstein) ihr Leben. Ist in beiden Fällen Jagdwilderei der Grund? Die Polizei sucht nach Zeugen.
Wie die Polizei Bad Segeberg mitteilte, fanden Angehörige der Jagdgenossenschaft Pinneberg-Süd am Montag zwei tote Rehe.
Im Jappopweg in Waldenau wurde gegen 8 Uhr ein toter Rehbock von einem Jagdausübungsberechtigten gefunden. Laut ersten Erkenntnissen soll das Tier durch einen Hund gerissen worden sein, da der Rehbock entsprechende Verletzungen an der Kehle aufwies.
Kurz darauf wurde in der Nähe der ehemaligen Kaserne im Eggerstedter Weg zudem ein totes Rehkitz gefunden. Äußerlich wirkte das kleine Tier jedoch unverletzt.
Laut Polizei machte es jedoch den Anschein, als sei das Rehkitz nach dem Kontakt zu einem fremden Tier von der Mutter verstoßen worden und letztlich verhungert. Dies sei eine typische Folge einer Hetzjagd durch einen Hund.
Polizei sucht Zeugen: Wer kann Hinweise geben?
Nun hat der Ermittlungsdienst Umwelt beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei sowie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Aktuell liegen der Polizei keine Hinweise zu einem Täter vor, deswegen suchen sie Zeugen.
Wer etwas gesehen hat oder Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in Tatortnähe geben kann, wird gebeten sich unter der Nummer 04121 40920 zu melden.
Titelfoto: Polizeidirektion Bad Segeberg
