Sie tötet im Flug: So sagt NRW der Killer-Hornisse aus Asien jetzt den Kampf an

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Von Dorothea Hülsmeier

Düsseldorf - Mit Schulungen und Prämien verstärkt das Land Nordrhein-Westfalen den Kampf gegen die invasive Asiatische Hornisse.

Die asiatische Hornisse hat sich in NRW zuletzt massiv ausgebreitet. (Symbolbild)
Die asiatische Hornisse hat sich in NRW zuletzt massiv ausgebreitet. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Geschulten Imkerinnen und Imkern werden für eine fachgerechte Entfernung von Nestern der Asiatischen Hornisse 150 bis 300 Euro gezahlt, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte.

Die Prämien können auch von Imkern in Anspruch genommen werden, die dafür einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen.

Bezuschusst mit pauschal 250 Euro wird auch die Schutzausrüstung für Imker wie etwa Schutzanzüge inklusive Helm und Visier. Absaugvorrichtungen oder Lanzen für die professionelle Bekämpfung werden mit einer Pauschale von 2000 Euro unterstützt.

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Schulungen werden mit einem Schwerpunkt zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse und zur Entfernung der sogenannten Primärnester ausgebaut. Diese kugeligen Nester finden sich im Frühling häufig unter Dachüberständen, in Geräteschuppen oder bodennah in Sträuchern und Hecken.

Eine Grundausbildung wird auch für die Bekämpfung der viel größeren Sekundärnester angeboten, die im Sommer gebaut werden.

Asiatische Hornisse lauert Honigbienen auf

Die vor allem von Imkern gefürchtete Asiatische Hornisse hat sich in NRW massiv ausgebreitet. 2025 wurden mehr als 7300 Exemplare gemeldet.

Im Jahr zuvor waren es laut Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (Lanuk) noch knapp 1400. Die aggressiven Hornissen lauern Honigbienen an ihrem Stock auf und töten sie im Flug.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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